MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Günter und Annemarie Ackermann

Ihr Leitspruch: „Es geht immer weiter!“

Günter und Annemarie Ackermann

Dreher
Rinderzüchterin, Haushälterin
Dorfweg 13
09569 Oederan OT Frankenstein
Fon: 037321 / 4365

Der Zusammenhalt in ihrer Familie und die gemeinsame Bodenständigkeit machen sie stark und erfüllen sie mit Stolz. Günter und Annemarie Ackermann leben gern in Frankenstein, einem Ortsteil von Oederan in Sachsen. Verheiratet seit 1975, haben der gelernte Dreher und die ausgebildete Rinderzüchterin zwei Kinder und einen Enkelsohn. Sohn Marko wurde 1977 geboren, ist noch Single und von Beruf Landwirt. Tochter Katja hat Köchin gelernt. Günter Ackermann ist ein echtes Christkind, denn er kam Heiligabend 1949 in Oederan als zweites von vier Kindern in einer Landwirt-Familie zur Welt. Kühe hüten und melken gehörten in seiner Kindheit für ihn zum Alltag. Nach der 10. Klasse machte Günter eine Lehre in Chemnitz in den Industriewerken. Zwei Jahre dauerte die Ausbildung, zwei Jahre blieb er danach in der Werkzeugabteilung als Dreher. Um mehr Geld zu verdienen, wechselte er von einem privaten Betrieb in die Spinnerei nach Falkenau. Günter Ackermann arbeitete nun in drei Schichten als Mechaniker (bis 1985). Später ließ er sich in der Milchviehanlage Hartha anstellen und wurde Güllewart. Er wollte raus aus den Schichten und konnte mit 63 Jahren in Rente gehen. Annemarie Ackermann wurde 1953 geboren. Als ihr Vater die Familie mit Frau und sechs Kindern verließ, war Annemarie gerade mal vier Jahre alt. Oma und Onkel unterstützten die Familie. Als Drittälteste unter den Geschwistern lernte Annemarie nach dem Abschluss der 8. Klasse drei Jahre Rinderzüchterin. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie ihren Beruf aber nicht ausüben und fing in einer Filzfabrik an. Auch dort war die Arbeit für sie zu schwer, so dass Annemarie in der Spinnerei Falkenau ihr Glück versuchte. Dort lernte sie ihren Günter kennen und lieben. Auch diese Arbeit (an Maschinen in Schichten) schadete ihrer Gesundheit. So landete Annemarie Ackermann in der Küche als „Mädchen für alles“. Später arbeitete sie in einem Ferienheim, auch in der Küche, putzte in der Kinderkrippe ein Jahr in Oederan. Dann folgte eine kurze Zeit der Arbeitslosigkeit, bis Annemarie als Haushälterin bei einer Versicherungsmakler-Familie gebraucht wurde. Sie wusch die Wäsche, putzte die Fenster, machte Gartenarbeit und sich als Vertrauensperson nützlich und unentbehrlich. Bis zur Rente schmiss sie dort den Laden und war sehr anerkannt. „Es geht immer weiter“, lautet der Leitspruch bei Annemarie und Günter Ackermann. Sie sind glücklich, eine intakte Familie zu haben und halten die Tradition „Oma-Kaffeetrinken“ hoch, auch wenn die Oma nicht mehr lebt. Das Ehepaar will noch lange gesund bleiben, um den Enkelsohn weiter aufwachsen zu sehen. Er ist ihr großer Halt. Gartenarbeit und Zeitunglesen gehören zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.
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