MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dieter Kästner

Freiheitlich demokratisch orientiert

Diplom-Ingenieur für Metallkunde
Windbergstr. 10
07749 Jena
Fon: 03641 / 448033

1943 kam Dieter Kästner in Gotha auf die Welt, wuchs im nahen Eckardtsleben auf, wo er die Schule bis zur 8. Klasse besuchte. Dann wechselte er auf die Erweiterte Oberschule Bad Langensalza, konnte dort 1962 das Abitur ablegen. Mit der Oberschule war eine Facharbeiterausbildung zum Landwirt verbunden. Danach legte er die Grundlagen für das spätere Studium durch eine Lehre zum Maschinenbauer beim VEB Pressen- und Scherenbau Erfurt. Drei Jahre an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik in Magdeburg (1964/67) schloss er als Ingenieur für die Technologie des Maschinenbaus ab. Durch seine Abschlussarbeit ergab sich der Kontakt zum Metallkundeinstitut der Bergakademie Freiberg (Sachsen). Dort wurde ein Praktikumsingenieur gesucht, 1967 stieg Dieter Kästner dort ein, konnte im berufsbegleitenden Fernstudium sein Ingenieursdiplom in Metallkunde erwerben. Doch familiäre Bedingungen, während des Fernstudiums hatte er seine erste Frau kennengelernt, führten ihn 1973 nach Jena. Beim VEB Jenaer Glaswerk arbeitete er bis 1989 in der Forschung, entwickelte sich zum Forschungsthemenleiter. Doch Anfang 1990 stand eine neue, nunmehr politische Aufgabe an. Seit 1969 war er Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei (LDPD), die seine Mutter einst mitbegründet hatte. Als aus der staatshörigen Blockpartei eine wieder eigenständige politische Kraft wurde, waren neue Leute gesucht. Dieter Kästner war schon seit 1984 Stadtverordneter für die LDPD, fiel als Nicht-Ja-Sager auf. Nun vertraute man ihm die Leitung der Kreisgeschäftsstelle seiner Partei an, die bald in der Freien Demokratischen Partei (FDP) aufging. Als geschäftsführender Vorstand agierte Dieter Kästner bis zum Dezember 1990, wirkte bis 1998 weiter als Mitglied des Jenaer Stadtrates. Ein halbes Jahr leitete er 1991 als Redakteur die lokale Ausgabe eines überregionalen Anzeigenblattes, entschied sich dann in den Bereich Finanzdienstleistungen einzusteigen. Er betreute bis 1999 den örtlichen Ableger eines Strukturvertriebes, wurde dann selbständiger Makler, baute sich einen eigenen Kundenkreis auf, den er bis heute betreut, wenn er auch die Geschäftsführung an seine Schwester abgetreten hat. Im Ortsteil Wenigenjena engagierte er sich im Ortschaftsrat und als FDP-Mitglied auch dort, wo er seit langem wohnt. 1979 hatte er seine zweite Frau Gudrun geheiratet, als Geschäftsführerin der Baubranche verpflichtet.
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