MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Jens Kästner
Spielend erfolgreich
Naturholz Kästner GmbH
Spielplatzgeräteherstellung
Tanndorfer Fürstenweg 2
04680 Colditz OT Tanndorf
Fon: 034381 / 45944
Fax: 034381 / 45967
Internet: www.naturholz-spielplatz.de
E-Mail: naturholzKaestner(at)t-online.de
Jens Kästner, Firmenchef der Naturholz Kästner GmbH, wurde am 19.08.1971 in Rochlitz geboren. Er wuchs ländlich geprägt mit seiner Schwester Janet (*1969) im elterlichen Grundstück in Tanndorf (Ortsteil der Stadt Colditz) auf. Das bereits 1908 vom Urgroßvater im Zusammenhang mit einem Baugeschäft errichtete Anwesen mit Anbindung an die Forstwirtschaft durch ein bis heute betriebenes Sägewerk stellte die Weichen für einen handwerklichen Beruf früh. Auch sein Wunsch nach einer eigenen Firma, traditionell auf dem Grundstück der Eltern, nahm mit der Zeit immer konkretere Formen an. Bereits im Jahr 2002 sollte der Betrieb „Naturholz-Gestaltung Jens Kästner“ an den Start gehen, wurde aber von der Jahrhundertflut ausgebremst. Mit Eigenengagement getreu seinem Lebensmotto: „Hilf dir selbst, dann wird dir geholfen“ und dem Rückhalt der Familie, gelang 2003 die ersehnte Firmengründung. „Einfach war es nicht“, gibt der organisatorische Kopf des Unternehmens zu. „Aber wir sind unseren Weg gegangen, und ich bin stolz darauf, was wir bis heute geschaffen haben.“
Mit „WIR“ meint Jens Kästner vor allem seine Frau Jacqueline, die er 1993 kennengelernt und 2010 geheiratet hat. Ihr obliegt es heute, Firma und Familie miteinander zu verbinden, wobei natürlich vor allem das Geschwistertrio Anna (*2001), Max (*2004) und Moritz (*2006) ihrer Zuwendung bedarf. Auch die Vorfahren sollen in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Urgroßvater Ewald Buchalla zum Beispiel, ein Sermuther Urgestein; Vater Manfred Kästner (1942–2012), welcher früher auch als Bürgermeister in Tanndorf tätig war, und nicht zuletzt Mutter Christa, die heute noch gern mit Hand anlegt.
13 Jahre nach der Firmengründung ist die Naturholz Kästner GmbH zu einem mittelständischen Unternehmen mit derzeit bis zu 15 Mitarbeitern herangewachsen. „Von der Planung der Spielplatzgeräte bis hin zur Verarbeitung, Fertigung und dem dazugehörigen Service geschieht alles in unserem Betrieb“, verrät Jens Kästner. Von zuverlässigen Partnern umgeben wurde auch die zweite Flutkatastrophe 2013 gemeistert. Deshalb schaut Jens Kästner nie zu weit voraus. „Jedes Geschäftsjahr ist eine neue Herausforderung“, sagt er. Auf die Frage, ob später einmal eines der Kinder in seine Fußstapfen treten wird, huscht ein Lächeln über sein Gesicht: „Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Mir ist wichtig, dass alle glücklich sind, mit dem, was sie tun. So wie ich auch.“