MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Christa und Hans Kupfer

Gemeinsam durch Höhen und Tiefen

Christa und Hans Kupfer

Wettinstr.16
08525 Plauen
Fon: 03741 / 520718

Christa Kupfer, geb. Hegner, wurde am 23.12.1939 im sächsischen Plauen geboren und wuchs mit ihrem jüngeren Bruder Klaus auf. Ihr Vater Herbert arbeitete als Schlosser und Werkzeugmacher, die Mutter Amalie war Verkäuferin. Von 1945–1953 besuchte Christa die Schule und absolvierte im Anschluss eine zweijährige Lehre als Industrieschneiderin im VEB Damenkonfektion Plauen. Hier war sie anfangs als Stepperin und im weiteren Verlauf als Schnitt-Erstellerin tätig, machte 1960 ihren Meisterabschluss und in den 70-er Jahren den Facharbeiter für EDV. „Wir haben damals im Dreischichtsystem gearbeitet und wurden 1991 im Zuge der Wende gekündigt“, erinnert sich Christa Kupfer. Von 1991–1998 war sie als Verkäuferin in einem privaten Gardinenfachgeschäft angestellt, pflegte anschließend ihre erkrankte Mutter und wurde im Jahr 2000 pensioniert. 1962 heiratete Christa ihren Mann Hans Kupfer. Mit Steffen (1962–1996) und Lutz (*1965; zu DDR-Zeiten Seemann bei der Handelsflotte, heute selbstständiger Dachdeckermeister in Plauen) bekam das Paar zwei Kinder und hat mittlerweile einen Enkel. „Marcel ist bereits erwachsen, aber zusammen mit unserem Sohn Lutz natürlich unser ganzer Stolz“, erzählen beide, denen ein tödlicher Autounfall 1996 ihren Steffen nahm. Hans Kupfer kam am 05.08.1935 in Plauen zur Welt und hat drei Geschwister. Sein Vater arbeitete als Schlosser, die Mutter in der Textilindustrie. Von 1941–1949 besuchte er die Schule und absolvierte von 1950–1953 eine Lehre als Maschinenschlosser. Als Folge der Erkrankung Kinderlähmung wurde Hans Kupfer 1953 operiert. Ende 1953 begann er im VEB RENAK Reichenbach und arbeitete bis 1956 als Dreher im Dreischichtsystem. Anschließend war er bis 1959 im VEB NARVA Plauen als Maschineneinrichter tätig. Von 1959–1991 arbeitete Hans Kupfer im VEB Technochemie, einem Betrieb, der 1972 in VEB Hydrauflex Plauen umfirmiert wurde. „Hier war ich Einrichter von Drehmaschinen und Automatendreher im Schichtbetrieb“, berichtet er über sein langjähriges berufliches Aufgabengebiet. Von 1992 bis zu seiner Pensionierung 2000 war er im Betriebsschutz bei Neoplan angestellt. Heute genießen die Kupfers ihren Lebensabend am liebsten gemeinsam und mit der Familie. Während Christa Handarbeiten macht, schneidert oder den Garten bestellt, liest und rätselt Hans Kupfer gern. „Wir kommen aufgrund der Immobilität meines Mannes, einer Spätfolge seiner Kinderlähmung, nicht mehr viel raus, erinnern uns aber gern an Ostsee-Urlaubsreisen oder einige Busfahrten“, sagt Christa Kupfer, die sich noch aller vier Wochen mit ehemaligen Kolleginnen trifft. „Das ist mittlerweile zur Tradition geworden“, schmunzelt sie. Für die Zukunft wünschen sich die Kupfers eine stabilere gesundheitliche Situation, die ihnen den Weg zur Diamantenen Hochzeit 2022 ebnen soll.
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