MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Klaus Kunze
vor seinem Klauenpflegestand
Inhaber Klauenpflege Klaus Kunze
Arnsdorfer Straße 16
06917 Jessen (Elster)
Fon: 03537 / 215357
Um die Gesundheit der Tiere zu erhalten, kann sich der Kunde perfekter Beratung des Meisters seines Faches sicher sein. Er ist pünktlich, zuverlässig und bekannt für äußerste Akkuratesse seiner Arbeit. Liebevoller Umgang und richtige Fütterung obliegt dem Halter, für unabdingbares hygienisches Pflegeprogramm sorgt Klaus Kunze.
Geboren am 17.09.1965 in Meißen, widmete er sich nach Abschluss der Schule einer Ausbildung zum Zootechniker und Mechanisator in Prettin.
1984 begann er als Landwirt in der LPG Battin, machte 1987 den Meisterabschluss für Rinderproduktion und übernahm bis 1991 als Schichtleiter die Milchviehanlage in Gorsdorf mit 480 Rindern.
Von nun an wurde es in Herrn Kunzes Leben etwas unruhiger, doch ausdauernd und zielorientiert konnten neue Wege beschritten werden.
Ein Jahr unterstützte er seine Schwiegereltern als Taxifahrer, begann 1992 eine Umschulung zum Straßenbauer und ging als Vorarbeiter zu Deisa-Bau Wittenberg.
Tiere und professionelle Wurzeln riefen zurück zu den prächtigen Weidetieren. Herr Kunze machte sich 1998 mit seinem Betrieb für Klauenpflege selbstständig und sorgt mit speziellem Schönheitssalon für die beliebten Fleisch- und Milchlieferanten.
Im Umkreis von 30 km betreut er Rinderbestände von 3.500 Tieren, betreibt regelmäßig alle 6 Monate Klauenpflege und sorgt so für das Wohlbefinden der Tiere.
Um gefahrloses Arbeiten zu gewährleisten, betreten die Tiere einen hochmodernen Klauenpflegestand, werden hydraulisch auf Arbeitshöhe angehoben und treten am Ende der Behandlung auf Einlaufhöhe aus.
Vermeidung von Krankheiten und durchschrittigem Laufen dient eine große Klauenschere, die täglich 80 bis 100 Tieren neues Schuhwerk beschert. Inkludiert in tägliches Schaffen sind z. B. bei Laufschwierigkeiten entsprechende Krankenbehandlungen sowie Desinfektionen der Klauen.
Bei Landwirten, die nicht so viel Sorgfalt investieren, muss unbedingt darauf verwiesen werden, dass vernachlässigte Klauen den Tieren nicht nur andauernden, schrecklichen Schmerz zufügen, sondern nachgewiesenermaßen die Leistung um bis zu 20 Prozent sinkt.
Ist die letzte gefleckte Schöne pedikürt, widmet sich Herr Kunze privat wiederum der Welt der Tiere, diesmal bei eigener Koi-Zucht.
Entspannung findet er mit Ehefrau Sabine sowie den Söhnen Marcel und Stephan in Haus, Hof und Garten, in dem er schon jetzt davon träumt, mit fröhlichen Enkeln zu tollen.