MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Günter Kultscher
Gesundheit und Zufriedenheit für alle
Dreher i. R.
Oelsnitzer Str. 84
08223 Neustadt / Vogtland
Fon: 03745 / 72366
Kameradschaftlicher Umgang mit Freunden, Bekannten und früheren Kollegen hat für ihn größte Relevanz. Am meisten allerdings weiß er die wunderbare Harmonie und den Zusammenhalt in der Familie zu schätzen.
Geboren wurde Günter Kultscher am 22.05.1940 in Unterlauterbach. Aufgewachsen als Einzelkind, wurde er 1946 eingeschult und verließ – wie damals üblich – 1954 die achte Klasse.
An der Netzschkauer Maschinenfabrik ließ er sich zum Spitzendreher ausbilden und arbeitete von 1956 bis 1990 in der Dreherei wie im Musterbau.
Da die deutsche Vereinigung nicht nur positive Aspekte im Gepäck trug, geriet Günter Kultscher für +-kurze Zeit in die Arbeitslosigkeit, fand jedoch als Lagerarbeiter eine neue Herausforderung im Betriebsteil Falkenstein des Kabelwerkes in Plauen. Im Millenniumsjahr begab er sich im Alter von 60 Jahren in Rente.
Heute versüßen Steckenpferde den Alltag. Früher selber Motorradfahrer und als Stürmer auf dem Fußballplatz im Einsatz, ist Sport aus seinem Leben nicht wegzudenken, hat lediglich eine andere Dimension angenommen. Er liest Bücher, welche Sport thematisieren und schaut sich im Fernsehen so manch Sportsendung an.
In einer Großstadt zu leben, wäre für Günter Kultscher undenkbar. Er liebt seine Region, ist überaus naturverbunden und oft im Wald anzutreffen. Ob bei einem Spaziergang oder beim Pilze suchen, genießt er die baumreiche Gegend und ist beim Finden der Schwammerl mitunter derart erfolgreich, dass selbige getrocknet werden und Soßen verfeinern.
Einkaufen geht Günter Kultscher noch immer allein, doch mit seinen Kindern Tür an Tür wohnend, übernimmt Schwiegertochter Ute das Kochen und sorgt für das leibliche Wohl.
Ehefrau Karin lernte Günter Kultscher im zarten Alter von 20 Jahren auf dem Tanzboden kennen. Er heiratete die gelernte Friseuse 1963. 2011, kurz vor der Goldenen Hochzeit, verstarb sie an einer der noch immer größten Geißeln der Menschheit – dem Krebs.
Auf der anderen Seite wuchs die Familie. 1965 und 66 wurden ein Sohn und eine Tochter geboren und Günter Kultscher wurde glücklicher Großvater einer Enkelin und zweier Enkel.
Sein Vater verstarb schon 1942 im Krieg und somit gilt Bewunderung noch heute seiner Mutter – einer starken Frau, die ihren Sohn allein großzog und ihn auf jeder Ebene unterstützte.
Glücklich ist Günter Kultscher auch, wenn er mit seinem VW ein wenig durch die Gegend tuckert, dabei an seine Familie denkt und ihr Gesundheit und Zufriedenheit wünscht.