MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Ingrid und Klaus-Dieter Beitsch

Weltfrieden für alle folgenden Generationen

Ingrid und Klaus-Dieter Beitsch

Kindergärtnerin i. R.
Armeeangehöriger und Kraftfahrer i. R.
Torgauer Str. 25
04839 Eilenburg
Fon: 03423 / 659292

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ Diese weisen Worte sind dem wachen Geist des Widerstandskämpfers, Revolutionärs und Morallehrers Mahatma Gandhi entsprungen. In derzeit problematischen, teilweise unverständlichen Anomalien der Weltpolitik, machen sich auch Beitschs Gedanken darüber. Und vielleicht geht Klaus-Dieter Beitsch, geboren am 27.04.1944 in Rüdersdorf, mit seinen Überlegungen in die Gilde der Morallehrer ein, denn er konstatiert: „Niemals darf das Kapital über den Weltfrieden siegen.“ Seinen persönlichen Frieden fand er an der Seite von Ehefrau Ingrid sowie seiner vier Töchter Heike, Carmen, Kathrin und Susanne, welche der harmonischen Familie schon sechs Enkel bescherten. Sein einstiger Berufswunsch manifestierte sich darin, zur See zu fahren.. Die Lebenslinie sollte anders verlaufen. Klaus-Dieter Beitsch absolvierte am Reifenwerk Fürstenwalde eine Lehre zum Gummifacharbeiter und arbeitete ein Jahr als Reifenmacher. 1963 zur Armee eingezogen, änderte sich sein Werdegang gänzlich und die Nationale Volksarmee bot ihm für 25 Jahre den Arbeitsplatz. Klaus-Dieter Beitsch besuchte die Offiziersschule. Ernannt zum Unterleutnant, erhielt er seine 1. Planstelle als Zugführer eines Mot.-Schützen-Zuges. Nach nur drei Monaten Dienstzeit auf dieser Planstelle sollte er später 14 Jahre in der RA-7 den Hauptteil seiner Armeezeit verbringen. 1980 verließ er die Abteilung als Offizier für operative Arbeit und wurde nach Eilenburg in das BEFk-13 versetzt. Dort war es ihm vergönnt, unter sehr guten Arbeitsbedingungen seinen Aufgaben als Planungsoffizier nachzugehen. 1988 verabschiedete sich Klaus-Dieter Beitsch als Major von seinem langjährigen Arbeitsplatz und durchlebte somit seinen letzten Tag in Uniform. Des Weiteren als wissenschaftlicher Mitarbeiter „Verpflegung“ im WBK Leipzig beschäftigt, hatte er zeitgleich vier Küchen zu leiten und darüber hinaus Planungen für den Ernstfall vorzunehmen. Nach der Wende begann er 44-jährig bei der Standortverwaltung des Bundes in Leipzig, setzte seinen Werdegang als Küchenbuchhalter fort und geriet 1994 in Arbeitslosigkeit. Einen schnellen Ausweg lieferte vorerst der Berufszweig des Kraftfahrers. Kurz danach fand er eine Festanstellung als Kraftfahrer bei einer Sanitärfirma in Leipzig-Engelsdorf. Drei Jahre später verringerte das Unternehmen die Anzahl der Fahrer. Klaus-Dieter Beitsch wechselte ins Lager, bis die Firma ihre Pforten gänzlich schloss.. Das Arbeitsamt half über eine gewisse Zeit weiter, bis sich der Vierfachvater mit 63 Jahren in den Vorruhestand begeben konnte. Ehefrau Ingrid, gelernte Weberin, arbeitete ihr Leben lang als Kindergärtnerin. Heute ist es Beitschs möglich, der Familie noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken und besonders für die nachfolgenden Generationen möge der Weltfrieden endlich siegen.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz