MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Helga und Dieter Krauß
Ehrenamtliches Engagement im Förderverein des Museums
Saarstraße 6
08228 Rodewisch
Fon: 03744 / 31761
Sie sind in Rodewisch im Vogtland zu Hause und seit 1989 verheiratet. Tochter Daniela, einziges Kind von Dieter und Helga Krauß, kam 1990 zur Welt. Dass die Tochter (Physiotherapeutin in Auerbach) nebenan wohnt, empfinden die Eltern als großes Glück. Denn Dieter und Helga Krauß sind Familienmenschen und betrachten sich als bodenständig, heimatverbunden und traditionsbewusst. Sie leben sehr gerne hier. Das Elternhaus von Dieter Krauß hat er ausgebaut. Geboren 1956 in Reumtengrün, ging Helga, geborene Neubert, die noch einen älteren Bruder hat, von 1963-1973 zur Schule und wollte gern Sprechstundenschwester werden. Als Tochter von Eltern, die in der Textilindustrie beschäftigt waren, erfüllte sich Helga ihren Traum und besuchte nach dem Abschluss der 10. Klasse zwei Jahre die Medizinische Fachschule in Karl-Marx-Stadt (1973-1975). Sie schloss als Stomatologische Schwester ab und begann als Stoma-Schwester in der Staatlichen Zahnarztpraxis Auerbach ihr Berufsleben. 1991 ging ihr Chef in die eigene Niederlassung und Helga Krauß wurde nach der Wende übernommen. Ihr Berufsbild nannte sich nun Zahnarzthelferin, wofür sie noch einen Lehrgang mit Prüfung absolvierte. Ihr erster Chef arbeitete bis 2004, der zweite, inzwischen umgezogen, übernahm auch sie. In ihrer Freizeit beschäftigt sich die Zahnarzthelferin mit der Familienchronik und ist ständig am Archivieren. Auch engagiert sich Helga Krauß im 1. Förderverein des Museums – zusammen mit ihrem Mann Dieter übrigens. Auch dem Skispringer-Nachwuchsverein gehört die hilfsbereite und umtriebige Vogtländerin an. Dieter Krauß, geboren 1945 in Rodewisch, hat sich nach dem Schulbesuch (1952-1960) ebenfalls seinen Berufswunsch erfüllt. Der Sohn eines Schlossers und einer Stepperin, der mit noch vier Geschwistern aufwuchs, machte nach der 8. Klasse eine dreijährige Lehre zum Maurer. Gleich nach seiner Ausbildung (1963) ging Dieter Krauß zur Wismut AG und blieb dort bis 1967. Zwischendurch leistete er seinen Dienst bei der Nationalen Volksarmee (NVA). 1968 fing er als Betonwerker im Kunststeinwerk Lengenfeld an. Als der Betrieb 1994 geschlossen wurde, folgten Zeiten der Umschulung und Anstellungen über den 2. Arbeitsmarkt. Es gelang Dieter Krauß außerdem, in seinem Beruf als Maurer drei Jahre festangestellt zu arbeiten. Im Jahr 2005 ging er mit 60 in die Rente. Dieter Krauß, der früher im Ehrenamt als Kampfrichter im Skiverein unterwegs war und sich auch im Siedlerverein engagierte, schätzt mittlerweile die Treffen der Mitglieder im Museumsförderverein ebenso wie die Familienfeste. Der handwerklich begabte Vogtländer wünscht sich für die Zukunft Frieden und Gesundheit für seine Familie.