MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Cornelia Kraska

Eine Bürde voller Glück

Cornelia Kraska

Gasthof Reinholdshain
Ringstraße 31
08371 Glauchau
Internet: www.gasthof-doehler.de


Sie ist erst 24 und schon die Chefin eines traditionsreichen Familienbetriebes. Am ersten Tag des Jahres 2009 übernahm Cornelia Kraska den Gasthof Reinholdshain. Das Lebenswerk der Familie auch in der vierten Generation erfolgreich fortzusetzen, darauf hat sich die junge Frau gut vorbereitet. Als einzige von 500 Bewerbern erhält sie im Erfurter Hotel Radisson SAS eine Lehrstelle zur Hotelfachfrau. Im Steigenberger in Frankfurt am Main setzt sie ihre Ausbildung fort und kehrt später ins Radisson zurück. Fundierte Kenntnisse im Gastgewerbe, im Gastronomiemanagement und in der Veranstaltungsorganisation seien für einen Gastwirt unabdingbar, betont Cornelia Kraska. Die Qualifikation, Lehrlinge auszubilden, besitzt sie ebenfalls. 1843 wird der Gasthof im sächsischen Burgendorf erstmals urkundlich als Ausflugslokal erwähnt. Im Familienbesitz ist er seit 1891. Cornelia Kraska hat Ahnenforschung betrieben. Beim Urgroßvater versiegte die Spur. Zum Leidwesen der Urenkelin. 1996 wurde das Haus umfassend modernisiert, das historische Äußere aber bewahrt. Entstanden ist eine gelungene Verbindung von traditionellen Werten und moderner Gastronomiestruktur. Der Gasthof Reinholdshain besitzt als einziger in der Umgebung einen großen Saal, dessen Tanzdiele variantenreich beleuchtet werden kann. Ideal für Feste aller Art, internationale Tanzturniere, große Abendveranstaltungen mit Entertainment. Auch die Chemnitzer Tanzschule Kießling gibt im Reinholdshain ihre Abschlussbälle. Hier trifft sich der Biker-Stammtisch von Glauchau und feiert die Feuerwehr von Reinholdshain. Regelmäßig finden Geflügel- oder Katzenausstellungen statt. Oft ausgebucht ist die vollautomatisierte Kegelbahn. Dass alle kulinarisch auf ihre Kosten kommen, dafür sorgt Mutter Sabine. Die Speisekarte ist umfangreich, die Küche gut bürgerlich. Mit ungewöhnlichen Angeboten möchte Cornelia Kraska mehr junge Leute ansprechen. Sie habe viele Ideen, meint sie. Doch auf dem Dorf müsse man Neues behutsam einbringen. Die begrenzte Freizeit, die ihr bleibt, verbringt sie zur Entspannung mit Familie. Für anderes hat sie im Moment kaum Zeit. Ausgenommen für ihre beiden Hunde, einen Rottweiler und einen Dobermann. Hart erarbeitet sei das bisher Erreichte, so Cornelia Kraska. Drei Menschen hätten sie besonders unterstützt: ihre Mutter, ihr Vater und ihr Mann. Das zu schaffen, was sie sich vornehme, mache sie glücklich, sagt Cornelia Kraska. „Auch wenn es immer wieder große Anstrengungen verlangt!“
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