MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Edith Krause

Auch in den Tiefen des Lebens die Zuversicht bewahren

Edith Krause
Rentnerin

Zum Buchenberg 12
18299 Laage
Fon: 038459 / 31302

Es war ihr einstiger Schulleiter, der Edith Krause dafür warb, als Horterzieherin zu arbeiten. So fing sie zunächst als Hausfrau an, stundenweise im Hort Kinder zu betreuen. Da sie in den Anfangsjahren noch ihre Mutter betreuen musste, konnte sie das Studium erst Jahre später neben ihrer Arbeit nachholen. Stets achtete sie darauf, dass die Kinder kameradschaftlich und freundschaftlich miteinander umgingen und den Schwächeren unter ihnen halfen. Meistens beschäftigten sie sich in Gruppen und festigten unter anderem den Lehrstoff, den sie am Vormittag gelernt hatten. Da Edith Krause als Horterzieherin keine Zensuren vergeben musste, konnte sie ihr Hauptaugenmerk darauf legen, den Kindern vor allem Mut zu machen und ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Sie hatte es zunächst mit Kindern aus den 1. und 2. Klassen zu tun, irgendwann wollte sie auch mal mit älteren Jahrgängen arbeiten und eines Tages wurde ihrem Wunsch entsprochen. Für ihr berufliches Engagement wurde die Pädagogin mit der Pestalozzimedaille geehrt. Bis 1991 war sie in ihrem Beruf tätig, dann wirkte sich die in dieser Zeit grassierende Arbeitslosigkeit auch auf ihre Tätigkeit aus. Die Eltern schickten ihre Kinder, teilweise auch aus Kos-tengründen, nicht mehr in den Hort, so dass dieser nicht mehr ausgelastet war und eines Tages abgewickelt werden musste. Doch die Horterzieherin ließ sich nicht unterkriegen und be-wahrte auch in dieser Situation ihre Zuversicht. Über eine ABM-Stelle kam sie bei der Gemeinde unter. Aus Krankheitsgründen musste Edith Krause ihre Arbeit eines Tages endgültig aufgeben, bekam zunächst Erwerbsunfähig-keits- und später die reguläre Altersrente. Während ihres Be-rufslebens war sie auch neben ihrer Arbeit immer gut ausgelas-tet. Sie zog ihre drei Kinder Dietlind, Brita und Berit groß, die heute eine Tierpension betreiben, als Fahrdienstleiterin bei der Bahn arbeiten und bei den Verkehrsbetrieben in Frankfurt / Main beschäftigt sind. Anfangs engagiert sich die Rentnerin in der CDU, später wird sie Mitglied im Landesheimatverein von Mecklenburg-Vorpommern sowie im Natur- und Heimatverein Laage. Als Mitglied der Deutschen Kriegsgräberfürsorge trägt sie zur Er-haltung und Pflege der entsprechenden Gräber durch Spenden bei. Und außerdem freut sie sich immer wieder darüber, wenn eins oder mehrere von ihren fünf Enkeln bei ihr vorbeischauen.
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