MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Achim Kosubek
Vier Goldene Ehrennadeln für seinen Einsatz für den Sport
Ehrenamtlicher Vorsitzender des SGEBT 1952 e. V.
Samariterstraße 19 / 20
10247 Berlin
Achim Kosubek wurde 1940 in Berlin, wo er bis heute gerne lebt, geboren. Er ist gelernter Werkzeugmacher. Als ausgebildeter Trainer für Handball in der „SG Empor Brandenburger Tor 1952 e. V.“ war er von 1975-1984 tätig. In dieser Sportgemeinschaft ist er seit 1958 Mitglied. Seit 1978 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins! Als Vorsitzender war Herr Kosubek bis 1984 hauptberuflicher Trainer für Kinder- und Jugendsport im TZ Berlin Friedrichshain. In dieser Zeit delegierte er ca. 31 Mädchen zum TSC Berlin. Aus diesen Delegierungen waren Heike Dekarz, Solveig Bartsch, Sabine Breese, Caroline Koch und Katrin Petzold, Nationalspielerinnen der DDR und mehrere spielten in der 1. Mannschaft des TSC Berlin. 1961 hat er das Internationale Werner-Seelenbinder-Gedenkturnier im Hallenhandball für Mädchen und Jungen gegründet. Im Jahr 2010 wird dieses Turnier zum 50. mal durchgeführt. Alle diese 50 Turniere hat er persönlich organisiert. An diesen Turnieren nahmen insgesamt 40 internationale Mannschaften und 142 nationale Vereine in den 50 Jahren teil. Seine Organisationsfähigkeit sieht er als eine seiner großen Stärken. Von 1984 bis 1990 war er Abteilungsleiter für Sport und Kultur. Im Anschluss daran übernahm er bis 1992 die Leitung einer ABM-Maßnahme beim Sportbund Friedrichshain. Seither ist er arbeitslos, und er erhält seit 1997 eine Berufsunfähigkeitsrente.
Seine Tätigkeit bei der SGEBT 1952 e. V. umfasst die Organisation des Vereins einschließlich der finanziellen Seite. Im Rahmen seines Engagements für den Sport erhielt er verschiedene Auszeichnungen. Darunter sind neben der Goldenen Ehrennadel des SGEBT 1952 e. V. auch die Goldene Ehrennadel des Handballerverbandes Berlin und des Landessportbundes Berlin. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch sein Vorbild jemand ist, der sich ebenfalls für den Sport einsetzt: Manfred von Richthofen, der Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Herr Kosubek spielte aktiv Handball bis 1968. Besonders auf seine Arbeit mit jungen Menschen ist er stolz. Seit 1967 bis heute trainiert er den Nachwuchs der SGEBT in der Sportart Handball. An anderen Menschen schätzt er Ehrlichkeit. Die meiste Unterstützung hat Herr Kosubek von Sportfreunden aus dem Verein erfahren. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit anderen Sportlern und seiner Ehefrau. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Reisen.
Herr Kosubek ärgert sich über die fehlende Bereitschaft in Deutschland, die Jugend positiv zu unterstützen. Er wünscht sich eine größere finanzielle Unterstützung für den Kinder- und Jugendsport, mehr Sportunterricht in den Schulen und eine Verbesserung der Qualität des Sportunterrichts. Sein größter Wunsch ist es, die Kommerzialisierung des Sports zugunsten des olympischen Ideals des Sports aufzuheben.