MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. Peter Konzer

Asiatische Kulturen

Peter Konzer
Pensionist

Rütlistraße 20D
16341 Panketal OT Zepernick

Als Peter Konzer und seine Ehefrau Margit 1991 (die Welt war für den gebürtigen Sachsen – geboren 1941 in Weßnitz/ Kreis Großenhain – endlich offen geworden) das erste Mal Thailand bereisten, schien es ihnen wie ein Märchenwunderland. Inzwischen haben sie gemeinsam 12 weitere asiatische Länder besucht, den einzelnen Kulturen, ihrem ideellen und materiellen Reichtum nachspürend, manches in ihre häusliche Welt integrierend. Aber ebenso wenig möchten sie die Urlaube im heimischen Erzgebirge missen. Peter Konzer legte 1960 sein Abitur ab, das Studium der Landwirtschaft musste nach zwei Jahren gesundheitsbedingt abgebrochen werden. 1963/66 absolvierte er in Bad Berka eine Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten. Nach sechs Monaten in der Röntgenabteilung konnte er doch wieder ein Studium aufnehmen. An der Halleschen Universität schloss er 1971 als Diplom-Biologe ab. Zwei Jahre Tätigkeit im Lungenfunktionslabor folgten. Dann bot ihm Jena-Pharm die Möglichkeit, als Biologe den Bereich Fermentation zu leiten, an der Entwicklung und Produktion von Antibiotika (eines ist heute noch gebräuchlich) zu wirken. 1977 rief die Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Für sie sollte er für neue Institute in Neubrandenburg zuständig sein. Als diese doch nicht gebaut wurden, wurde er als Gruppenleiter Gerätetechnik am Zentralinstitut für Molekularbiologie tätig. Bis 1990 arbeitete er im Institut, begann aufgrund von Kontakten zur Abteilung Virologie an seiner Dissertation zu arbeiten, die er im Herbst 1990 nicht mehr fristgerecht am Institut einreichen konnte, so dass er später als einer der Ersten nach neuem bundesdeutschen Recht und an der Humboldt-Universität Berlin promovierte. Beruflich ging es als Einkaufsleiter am neuen „Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin“ in Berlin-Buch weiter. Bis zum Ruhestand 2006 blieb er dort tätig, sich ständig weiterbildend. Dr. Konzer und Ehefrau Margit (1947 in Leipzig geboren/ Krankenschwester auf einer Intensiv-Station) engagierten sich für den Verein Tierparadies, der leider immer weniger Unterstützer fand. Die große Liebe gilt neben dem Reisen der Modelleisenbahn, die seit dem 12. Lebensjahr für Peter Konzer bestimmendes Hobby war. Im Kellerraum sind mehretagig etwa 200m Schienenweg (HO-Spur) verlegt, hundert komplette Züge können über die Gleise geschickt werden. Der Besuch von Modelleisenbahn-Ausstellungen ist Pflicht.
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