MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Horst Kittel
Korrekt, ehrlich und menschlich
Oberfeldstr. 61 b 12683 Berlin
Das Leben des Diplom Ingenieurs für Fleischwirtschaft, Horst Kittel ist vor allem geprägt durch viel Fleiß und Flexibilität. Die Grundlagen für seine stetige Lebensführung erwarb er während seiner Lehrzeit bei seinem ersten Lehrmeister in Erfurt.
Am 23. 11. 1941 geboren, verbrachte er seine ersten Lebensjahre im schönen Thüringen wo er der Tradition seiner Familie verhaftet auch in den Jahren 1956 bis 1959 eine Lehre zum Beruf des Fleischers absolvierte. Horst Kittels beruflicher Werdegang sollte aber an dieser Stelle seines Lebens nicht enden. Neben seiner Tätigkeit als Facharbeiter in der Fleischindustrie absolvierte er die Abendschule und begann im Jahr 1960 ein Studium an der Ingenieursschule für Fleischwirtschaft. Ein Umzug in die Hauptstadt Berlin, mit der Tätigkeit bei dem Projektierungsbüro für Lebensmittelindustrie brachte erste Berufserfahrungen in seinem Tätigkeitsfeld und den Abschluss als Ingenieur für Fleischwirtschaft. Das Diplom sollte durch ein weiteres fünfjähriges Fernstudium an der Humboldt Universität zu Berlin im Jahr 1980 folgen. Seine fleißige und offene Art leitete ihn beruflich zu Führungs- und Personalverantwortung, zuständig für die Konzipierung von Fleischverarbeitungsbetrieben von der Skizze bis zum Bau. Zur Zeit der Wende beteiligte er sich an der Umstrukturierung des Planungsbüro bis zu dessen Schließung. Was nun was tun. Die Herausforderungen der Zukunft nicht scheuend, brachte sich Horst Kittel die Arbeit am PC autodidaktisch bei und machte sich im Jahr 1996 selbstständig mit einem eigenen Ingenieurbüro zur Planung und Ausführung bis hin zur Inbetriebnahme von fleischverarbeitenden Betrieben. Dieses arbeitet in den letzten 15 Jahren erfolgreich, seine Arbeit erstreckt sich sogar über die Grenzen Europas hinaus.
Privat gestaltet sich das Leben von Horst Kittel ebenso abwechslungsreich. Neben verschiedenen privaten wie beruflichen Reisen, widmet er sich der digitalen Fotografie und handwerklichen Tätigkeit zum Beispiel dem Schweißen von ausgefallenen Zäunen. Auch mußevolle Stunden der Arbeit in Haus und Garten als auch des Lesens gehören zu seinem Zeitvertreib. Neben regelmäßigen Studententreffen ist es aber vor allem die Familie, welche ihm zur Seite steht und stetig unterstützt. Seit 1965 begleitet ihn seine Frau Ingrid und ihr Glück wurde durch die Geburt eines Sohnes im Jahre 1966 besiegelt. Das Beispiel von Horst Kittel zeigt „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“!