MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Wilmar und Christine Kern

Orientierungslauf als Familiensport

Wilmar und Christine Kern

Schmiedeberger Str.11 b
04849 Bad Düben
Fon: 034243 / 50761

Wilmar Kern wurde am 10.04.1945 im thüringischen Utendorf geboren. Sein Vater war als Maurer tätig, die Mutter arbeitete beim Bauern. Wilmar besuchte zehn Jahre in Utendorf und Umgebung die Schule und absolvierte anschließend eine Lehre als Werkzeugmacher in Zella-Mehlis. Im Mai 1964 wurde er zur Armee eingezogen. „Ich wäre gern Pilot geworden, habe bereits mit 14 Jahren bei der GST das Segelfliegen erlernt und hoffte nun, bei der flugmedizinischen Abteilung in Königsbrück zu den Auserwählten für diesen Beruf zu gehören. Leider klappte das nicht, und ich entschied mich für eine technische Laufbahn an der Offiziersschule in Kamenz, die ich als Unterleutnant abschloss“, erzählt Wilmar Kern. 1968 heiratete er seine Frau Christine. Mit Henry (*1972, Vermessungstechniker), Andre‘ (*1973, Diplomingenieur für Vermessung) und Antje (*1982, Krankenschwester) hat das Paar drei Kinder. Mittlerweile zählen auch sechs Enkel zur Familie. Bis 1980 arbeitete Wilmar Kern als Zugführer in Kamenz und Bad Düben. Danach war er als Fachlehrer für „Zelle/Triebwerk“ tätig. „1987 habe ich meine Entlassung eingereicht und schied 1989 mit dem Dienstgrad Major aus der Armee aus“, erinnert er sich. Nach einer Umschulung im Heizungs- und Sanitärwesen bekam er Anstellungen bei verschiedenen Firmen. „Bis zu meinem Renteneintritt habe ich dann noch 9,5 Jahre als Pendler bei einer Heizungsfirma bei Aschaffenburg gearbeitet“, sagt Wilmar Kern. Sein langjähriges Hobby ist der Orientierungslauf beim SV Bad Düben. „Damit habe ich meine ganze Familie angesteckt“, schmunzelt er. „Ich habe bereits zwölf Mal den Rennsteiglauf mitgemacht und erteile seit 2011 Kursunterricht an der evangelischen Grundschule in dieser wunderbaren Sportart“, erzählt er weiter. Christine Kern kam am 28.05.1947 im sächsischen Häslich zur Welt. Sie besuchte zehn Jahre in ihrer Heimat die Schule und absolvierte von 1964–1966 eine zweijährige Ausbildung als Postbetriebsfacharbeiterin in Görlitz. Anschließend arbeitete sie bis 1971 in Kamenz. Im Zuge der Familienplanung war die Arbeit auf der Post dann leider nicht mehr möglich. Christine Kern fand eine neue Aufgabe in der Kindergrippe und absolvierte parallel die Ausbildung zur Erzieherin, um dieser Tätigkeit ein Fundament zu geben. Von 1993 bis zu ihrem Ruhestand war sie dann auf der Poststelle des Finanzamtes beschäftigt. Heute gehört die freie Zeit der Kerns vor allem den Enkeln, die gern mit ihren Großeltern und deren Klappfix verreisen. Auch bei der Gartenarbeit ist Energie vonnöten, während die regelmäßigen Familientreffen zu Geburtstagen und Weihnachten ebenfalls zur festen Tradition gehören. „Unser größter Wunsch ist Gesundheit für uns und unsere Lieben, damit wir all diese Dinge noch viele Jahre miteinander teilen können.“
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