MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Cornelia und Wolfram Keil
Größter Wunsch: Gesund bleiben und gemeinsam das Leben genießen
Ingenieur-Ökonomin
Vorfertigungsmechaniker
07552 Gera
Ihr Berufsleben liegt inzwischen hinter ihnen. Cornelia und Wolfram Keil aus Gera sind in zweiter Ehe miteinander verheiratet. Die Ingenieur-Ökonomin und der Vorfertigungsmechaniker haben jeweils eine Tochter aus erster Ehe (Sandra, lebt in München, ist Verkäuferin bei Karstadt; Patricia, lebt in Nürnberg, war aktive und erfolgreiche Radsportlerin,) und einen gemeinsamen Sohn (Mathias, Einzelhandelskaufmann). Kennen-, schätzen und lieben gelernt hat sich das Paar während der Dienstzeit bei der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB). Cornelia Keil, 1954 in Jena zur Welt gekommen, ist in Jena, Greiz und Gera aufgewachsen - bedingt durch den Beruf ihres Vaters, der als Staatsanwalt tätig war. Nach dem Abschluss der 10. Klasse absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau beim Baumontagekombinat Gera (BMK) und studierte anschließend an der Fachschule in Apolda. Das Studium endete für die junge Frau mit dem Abschluss als Ingenieur-Ökonomin für Baustofftechnik. Nach ihrer Studienzeit begann Cornelia Keil beim VdgB-Bezirksvorstand Gera zu arbeiten und war dort bis zur Wende unter anderem als Abteilungsleiterin für Planung und Ökonomie beschäftigt. Nach der Wende wurde der Thüringer Genossenschaftsverband gegründet und sie stieg dort mit der Perspektive ein, Verbandsprüferin zu werden. Ihr Arbeitgeber hieß später Sächsischer Genossenschaftsverband, sie entschied sich dort für die Bankrichtung und machte ihren Abschluss als Verbandsprüferin. Cornelia Keil arbeitete 1991–1994 beim Genossenschaftsverband Sachsen. Ihre Tätigkeit bestand in der Prüfung von Jahresabschlüssen von Volks- und Raiffeisenbanken. Sie war sehr viel mit dem Auto unterwegs, mitunter ging es bis nach Bayern. 1995 fing sie bei der Geraer Bank an und war als Kreditberaterin tätig. Nach einem halben Jahr ging sie in die Innenrevision (bis 1998). Danach war sie verantwortlich für den Bereich Allgemeine Organisation, erlebte 2000 die Geldumstellung von der D-Mark auf den Euro mit und 2015 die Fusion von Geraer Bank und Volksbank Saaletal. Cornelia Keil verabschiedete sich Ende Mai 2017 mit 63 Jahren aus dem Berufsleben in die Rente. Gesund bleiben und gemeinsam das Leben genießen, lautet ihre Devise. Wolfram Keil, 1952 in Döschnitz bei Saalfeld geboren, schließt sich da ganz an. Bevor er 2015 Rentner wurde, arbeitete der ausgebildete Vorfertigungsmechaniker (nach der 10. Klasse zweieinhalbjährige Lehre in Rudolstadt, anderthalb Jahre Armee, danach zwei Jahre im Ausbildungsberuf tätig) 22 Jahre in der Holzwarenfabrik seines Bruders mit. Dieses Unternehmen hatte sein Großvater einst gegründet. Vor dieser Zeit verdiente Wolfram Keil seine Brötchen als Kraftfahrer, zunächst in einer Wäscherei, dann bei der VdgB. Er fährt gern Auto, während seine Frau das Lesen liebt. Beide verreisen ans Meer oder in die Berge, gehen wandern und lieben ihr Haus mit Garten, in dem sie zudem viel Freizeit verbringen.