MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Thomas Karber

Hartnäckiger Handwerker

Thomas Karber
Geschäftsführer der Karber und Breitwieser GmbH Heizungs- und Lüftungsbau

Bornrand 1
99326 Griesheim/Ilmtal
Fon: 03629 / 800020
Internet: www.karber-online.de
E-Mail: post(at)karber-online.de

„Geht nicht gibt’s nicht“ – nach diesem Motto arbeitet Thomas Karber. Er ist Geschäftsführer der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbaufirma Karber und Breitwieser in Griesheim. Zum Nutzen seiner Auftraggeber sucht er immer wieder neu nach den besten Lösungen, die mit moderner energiesparender Technik und pfiffigem Handwerkerwissen umzusetzen sind. Kunden sollen rundum zufrieden sein, auch mit dem Service nach der Fertigstellung des Auftrags. Das ist sein Anspruch – ebenso wie sechs Mitarbeiter gut zu behandeln. Thomas Karber wurde 1949 in Arnstadt geboren und wuchs dort auf. Seine Eltern förderten sein technisches Interesse mit Elektronik- und Chemiebaukasten, erinnert er sich. Er absolvierte eine Berufsausbildung mit Abitur als Fernmeldemechaniker und arbeitete anschließend fünf Jahre lang im Arnstädter Fernmeldewerk. 1975 wurde in Arnstadt eine moderne Wellpappenfabrik gebaut – für diese interessante Perspektive studierte er in Altenburg Papierverarbeitungstechnik. Im Wellpappenwerk arbeitete er, zuletzt als Abteilungsleiter Rationalisierung/Investitionen, bis die Fabrik 1991 abgewickelt wurde. Im Werk hatte er Erfahrungen im Heizungsbau gesammelt, mit denen er sich selbstständig machen wollte. Aber so einfach ging das nicht. Die Handwerkerinnung hatte ihre Standards, forderte formale Qualifikationen ein. Er bekäme nie eine Handwerkskarte, sagte man ihm – das stachelte seinen Widerspruchsgeist an. Er legte erfolgreich die Sachkundeprüfung ab und erhielt eine vorläufige Meisterzulassung. 1992 beantragte er die Zulassung zur Meisterprüfung, wurde erst einmal abgelehnt, boxte den Antrag durch. Parallel zur Arbeit in Griesheim fuhr er nach Feierabend und samstags nach Eisenach zum Meisterlehrgang, 140 Mal, rechnet er nach, bis er die Meisterprüfung und 1996 die unbefristete Handwerkskarte in der Tasche hatte. In seiner Freizeit – und vorausplanend im Ruhestand, der in einigen Jahren auf ihn zukommen wird – pflegt er einen großen Garten, zukünftig auch mit Gewächshaus. Gern fährt er Motorrad. Über die endlose Arbeit zerbrach seine Ehe, für ihn ein schmerzhafter Einschnitt. Denn eigentlich ist ihm die Familie überaus wichtig. Mit seiner derzeitigen Lebenspartnerin hofft er, alte Fehler nicht zu wiederholen, und wünscht sich selbstkritisch besseres Einfühlungsvermögen. Aber immer wieder sorgen die Herausforderungen auf den Baustellen dafür, dass der Feierabend später als geplant beginnt.
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