MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Gisela Karstedt

Eiszeit-Frau mit heißem Herzen

Gisela Karstedt
Ingenieur für Luft- und Kältetechnik

Oberfeldstraße 194
12683 Berlin
Fon: 030 / 5425285
Funk: 0174 / 9239013
Internet: www.restaurant-eiszeit.de

Gisela Karstedt, am 23. Februar 1952 in Tüttleben bei Gotha in Thüringen geboren, betreibt seit Mai 1988 als Gaststättenleiterin eine eigene Firma, bis 1995 allein und danach mit Partnern. Begonnen hat ihr Werdegang zunächst mit dem Abschluss der zehnklassigen polytechnischen Oberschule 1969, dann folgte eine Lehre als Maschinenbau-Zeichnerin im damaligen Waggonbau Gotha bis 1971, schließlich das Studium an der Ingenieurschule für Luft- und Kältetechnik in Glauchau, das sie 1974 abgeschlossen hat. – Da lag das Thema Gaststätte und Speiseangebot noch in weiter Ferne, die Eisproduktion hingegen schon eher greifbar, auch für einen Laien eigentlich verständlich. Motiv für die Wahl ihrer Studienrichtung gab es in der Hinsicht: Ihr Vater hat in der Lüftungstechnik gearbeitet. Sie arbeitete zunächst zwei Jahre im Kindergarten. Danach bewarb sie sich in der Aufbauleitung für Neubauten der Konsumgenossenschaft Berlin, beschäftigte sich hier mit Bauüberwachung, Projektkontrolle, Bauabnahmen. So schaffte sie 1979/80 auch noch ihren Abschluss als Kältemonteur. Andere Aufgaben waren unter anderen der Außendienst für den Kühlanlagenbau aus Dresden. Im Jahr 1988, also kurz vor der Wende, wagte sie dann den Schritt zur Übernahme einer privaten Gaststätte mit dem Namen – passend zu ihrem Metier – „Eiszeit“. Da wurde sie sofort „Mädchen für alles“, wie sie ironisch anmerkt, zuständig und verantwortlich für Organisation und Buchhaltung, für gute Qualität des Angebotenen aus ökologischer Haltung, gute Küche und Saisonprodukte, für den Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze und die strikte Beachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. In der Freizeit treibt sie Sport, um fit zu bleiben, fährt gerne Rad, geht ins Theater oder ins Kino und lässt als aktiver, lebenszugewandter Mensch nichts aus „wat jut is“, wie der Berliner sagt. Ein Kind, inzwischen längst erwachsen, 1976 geboren, hat sie auch. Am meisten unterstützt in ihrer Entwicklung hat sie ihr geschiedener Ehemann und ihre Schwester. Lehrmeister, die Eltern, Onkel und Tante sind heute noch ihre Vorbilder. Ihr größter Wunsch für die Zukunft? – Natürlich gesund bleiben!
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