MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Phil. Jens Kaluza

Menschenwürde

Jens Kaluza
Freiberuflicher Sozialwissenschaftler, Dozent in der Kranken- und Altenpflege

Philipp-Rosenthal-Straße 21
04103 Leipzig
Fon: 0341 / 2347833
E-Mail: jens.kaluza(at)t-online.de

Jens Kaluza arbeitet als freiberuflicher Sozialwissenschaftler in Leipzig und bietet eine Auftragsforschung und Auftragsbefragung auf dem Gebiet Gesundheits- und Sozialwesen an. Daneben ist er als freier Dozent an Ausbildungsstätten der Kranken- und Altenpflege tätig. Seit 1991 realisierte er bereits 29 Forschungsprojekte und Studien. Zuletzt leitete er im Zentrum für Arbeits- und Organisationsforschung e. V. – ZAROF, einem unabhängigen sozialwissenschaftlichen Institut in Leipzig, das Forschungsprojekt „Sterbebegleitung in Sachsen“, bei dem erstmalig die Praxis der Sterbebegleitung flächendeckend für ein gesamtes Bundesland in Krankenhäusern, Pflegeheimen und im häuslichen Bereich erforscht wurde. Die Ergebnisse dieses Projektes, das für die Bundesrepublik Modellcharakter trägt, wurden in der Monografie „Sterben begleiten“ veröffentlicht. Zu seinem Aufgabengebiet gehören außerdem die Begleitforschung zu Modellprojekten in der Pflege und Altenbetreuung, Angebots- und Bedarfsanalysen für die Sozialplanung in der Pflege und Altenbetreuung für Regionen, Landkreise und Kommunen ebenso wie externe Qualitätskontrollen im Rahmen des Qualitätsmanagements von Altenpflegeeinrichtungen. Die dabei erhobenen Ergebnisse und Schlussfolgerungen fließen unmittelbar in seine Dozententätigkeit ein. „Damit sichere ich in meinen Seminaren die Verzahnung von Praxis und Forschung zur Bildung“, betont Jens Kaluza. In Fachkreisen gilt der erfahrene Sozialwissenschaftler und diplomierte Philosoph als geschätzter Referent und wissenschaftlicher Kooperationspartner, der neuen, innovativen Projekten unvoreingenommen gegenübersteht. Jens Kaluza ist ein Mensch, der mit beiden Beinen fest im Leben steht und seinen Weg mit einer gewissen Beharrlichkeit geht. Schon frühzeitig interessierten ihn gesellschaftliche Prozesse, erzählt er. 1963 in Schleiz geboren und aufgewachsen, kam er 1985 zum Philosophie- und Lehrerstudium nach Leipzig. Die Wende ging auch an ihm nicht spurlos vorüber. Er musste sich beruflich umorientieren und wagte schließlich den Sprung in die Selbstständigkeit. Er liebt seinen Beruf und arbeitet zurzeit an seiner Dissertation. Im Zuge seiner Tätigkeit insbesondere in der Altenpflege wird er auch mit Situationen konfrontiert, die ihn nachdenken lassen. „Ich möchte auch im Alter, selbst wenn ich hilfe- und pflegebedürftig bin, menschenwürdig leben können.“ Sein größter Stolz ist Tochter Laura. Sie und Ehefrau Susanne sind seine wichtigsten Bezugspersonen im Leben.
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