MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Dr. Gerhard Jürgens

Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der junge Menschen für die Technik begeisterte

Gerhard Jürgens

Unkenweg 19
06116 Halle / Saale
Fon: 0345 / 5633175

Den ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule und die Lehrkraft Dr. Gerhard Jürgens kennen seine Mitmenschen als einen sehr ausdauernden und toleranten Menschen, der so seine Ziele im Leben erreicht hat und stets ein gutes Verhältnis zu seinem Umfeld pflegt. Geboren wird er am 19. Februar 1938 in Osterwiek in der Nähe von Wernigerode. Schon in der Schule lernte er seine spätere Frau Ingeborg kennen. Nach acht Jahren Schule, jetzt schon in der DDR, wird er wegen „kleinbürgerlicher Herkunft“ nicht zur Erweiterten Oberschule zugelassen. Der Vater, Leiter einer landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft, ist zu dieser Zeit schon längst tot, er stirbt 1948. Gerhard Jürgens absolviert in zweieinhalb Jahren eine Lehre als Elektromonteur und entscheidet sich schließlich für ein Pädagogikstudium in den Fachrichtungen Werken und Physik. Im Jahr 1960 heiratet er seine Jugendliebe, die beiden Kinder aus der Ehe sind bereits verstorben, der eine als Junge im Alter von zweieinhalb Jahren, der Bruder stirbt mit 27 Jahren bei einem Unfall. Ingeborg Jürgens ist von Beruf pharmazeutisch-technische Assistentin. Der Enkel Franz studiert derzeit Wasserwirtschaft an der Universität Magdeburg im Masterlehrgang. Gerhard Jürgens bleibt nach dem Abschluss des Studiums an der Pädagogischen Hochschule in Halle (Ortsteil Kröllwitz) am Lehrstuhl „Grundlagen der industriellen Produktion – Pädagogik“, wo er die späteren Lehrer für Polytechnik ausbildet. Ab 1962 absolviert er ein siebenjähriges Fernstudium an der Technischen Hochschule Ilmenau, das er als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik abschließt. Anschließend unterrichtet er als Lehrkraft Physik, Elektrotechnik sowie andere Fächer, verteidigt im Jahr 1978 erfolgreich seine Dissertation und ist bis 1991 immer in der Lehre tätig. Während seines beruflichen Lebens in der DDR erfährt Gerhard Jürgens viel Anerkennung für seine Leistungen, zu seinen Auszeichnungen gehören mehrere Pestalozzi-Medaillen und die Theodor-Neubauer-Medaille. Vor der „Wende“ ist er zeitweilig stellvertretender Sektionsdirektor in der Sektion Polytechnik, die aus dem Lehrstuhl „Grundlagen der industriellen Produktion“ hervorgegangen ist und muss sich wie viele andere gestandene Lehrkräfte im Jahr 1991 neu bewerben. Die Schule wird zwei Jahre später geschlossen. bis zum Schluss ist er hier Stellvertreter für Studienangelegenheiten. Er bekommt die Möglichkeit, an der Universität Halle als Abteilungsleiter für Studienberatung zu arbeiten. Gerhard Jürgens muss noch miterleben, wie der polytechnische Unterricht an den Schulen faktisch abgeschafft wird, im Jahr 1998 kann er in den Ruhestand gehen, den er vor allem für die Arbeit im Garten und für den Computer nutzt. Außerdem ist er gern und oft mit dem Fahrrad unterwegs und hält sich bei Gymnastik fit. Mit Freunden trifft er sich regelmäßig zum Doppelkopfspiel. Gerhard und Ingeborg Jürgens wollen noch lange zusammen bei guter Gesundheit durchhalten.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz