MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Fritz Wolfgang und Ursula Jäger

Das Auf und Ab der Umbrüche erfolgreich meistern

Fritz Wolfgang und Ursula Jäger

Ruhrstr. 40
06846 Dessau-Roßlau
Fon: 0340 / 619111

Fritz Wolfgang und Ursula Jäger sind seit 1954 verheiratet und haben zwei Söhne groß gezogen. Der ältere, Jörg, lebt heute in Wuppertal und ist bei einer Großhandelsfirma für Sanitäranlagen angestellt. Sein jüngerer Bruder Uwe lebt in der Region und arbeitet als Instandhalter. Außerdem gehört noch die 1978 geborene Enkeltochter, heute eine Diplom-Kauffrau, zur Familie. Fritz Wolfgang Jäger wird 1933 geboren und träumt als Kind davon, einmal Förster zu werden. Doch nach der Schule erlernt er in einer dreijährigen Lehrzeit den Beruf des Elektrikers bei der Firma Kurt Waagschal. Er widersteht den Anwerbeversuchen von Polizei und Armee und ist ein leidenschaftlicher Handballer und Leichathlet. Zehn Jahre nimmt der junge Mann am Spielbetrieb der ersten Mannschaft teil, schafft es sogar in Berufungen für die Auswahl und übernimmt später für 20 Jahre den Vorsitz der Sektion Handball in ZAB Dessau. 1962 war er maßgeblich an der Entstehung der heutigen Anhalt Arena beteiligt. Fritz Wolfgang Jäger schließt seine Lehre erfolgreich ab und fängt 1951 im Werk Polysius Dessau in der Hauptmechanik an. Neben der Arbeit absolviert er ein Abendstudium, das er 1962 als Ingenieur abschließt und wird später Hauptabteilungsleiter in der Hauptmechanik im ZAB. Diese Funktion übt er bis 1990 aus, dann folgen gravierende Umbrüche und Einschnitte. Das ZAB beschäftigt zu dieser Zeit rund 3.440 Mitarbeiter. Fritz Wolfgang Jäger und seine Kollegen wollen ihre bisherige Abteilung aus dem Hauptbetrieb privatisieren und 76 Mitarbeiter übernehmen. Es entstand die DIM GmbH. Jahrelange aufreibende und sehr schwierige Verhandlungen mit der Treuhand in Berlin und anderen Behörden folgen. Im Jahr 1991 ist endlich alles soweit unter Dach und Fach. Im Jahr 1995 wird noch ein Teil vom Waggonbau Dessau dazu gekauft. Die damit verbundenen finanziellen Belastungen laufen 2015 aus. Fritz Wolfgang Jäger denkt an eine sehr schwierige Zeit zurück, in der er nie auf die Uhr geschaut hat. Schon 1990 gibt er seine Funktionen im Handball ab, für die er oft geehrt worden ist. Die gelernte Gärtnerin Ursula Jäger arbeitet lange Jahre an einer Berufsschule als Sportlehrerin, treibt selbst aktiv Sport, nimmt aber nicht am Wettkampfbetrieb teil. Fritz Wolfgang und Ursula Jäger sind immer noch sehr aktive Menschen, die sich einer guten Gesundheit erfreuen. Sie arbeiten oft auf ihrem Grundstück und denken gern an ihre vielen schönen Reisen zurück, die sie nach Australien, nach Südafrika und in die USA geführt haben. Zwei Mal im Jahr treffen sie sich mit ehemaligen Kameraden aus dem Sportverein. Fritz Wolfgang und Ursula Jäger sind gern mit Freunden zusammen, blicken mit Stolz auf die Leistung ihres Lebens zurück und wollen ihr Leben noch lange genießen.
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