MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Annelies Juraschek

Stolz auf den Beruf und die Würdigung als Studienrätin

Annelies Juraschek

Unterstufenlehrerin, Studienrätin
Haydnstr. 15
08468 Reichenbach
Fon: 03765 / 719427

Schon von Kind an wollte sie Lehrerin werden. Annelies Juraschek aus Reichenbach im Vogtland erfüllte sich ihren Berufswunsch. Mit Leib und Seele arbeitete sie jahrzehntelang im Schuldienst. Die gebürtige Chemnitzerin, Jahrgang 1939, war von 1960–2005 verheiratet mit ihrem Mann Dieter (Schlosser, Lehrer, 2005 gestorben). Das Ehepaar bekam zwei Kinder und hat drei Enkel. Sohn Falko, geboren 1960, ist gelernter Instandhaltungsmechaniker, studierter Seeoffizier, bietet heute Touren für Touristen in Südamerika (Costa Rica, Kolumbien) an und pendelt zwischen Südamerika und dem Vogtland. Tochter Katja erblickte 1964 das Licht der Welt und starb 1997. Aufgewachsen mit noch drei Geschwistern, besuchte Annelies Juraschek, geborene Herold, von 1945–1953 in Chemnitz die Schule. Nach dem Abschluss der 8. Klasse ging die Tochter eines Angestellten und einer Weißnäherin und Hausfrau nach Großenhain bei Dresden, um sich am dortigen Institut für Lehrerbildung (IfL) zur Unterstufenlehrerin ausbilden zu lassen (1953–1957). Sie spricht von einem damaligen Pilotprojekt, an dem sie teilnehmen durfte. Nach dem Studium unterrichtete Annelies Juraschek zunächst an einer Schule in einem kleinen Ort im Kreis Stollberg im Erzgebirge. Nach zwei Jahren (1959) kehrte sie an ihren Studienort Großenhain zurück und wurde Hospitationslehrerin am IfL. Von 1968–1995 lehrte die Pädagogin im erzgebirgischen Jöhstadt und war dort zwischenzeitlich stellvertretende Schuldirektorin. Mit einer Abfindung schied sie danach gesundheitlich aus dem Schuldienst aus. Annelies Juraschek ist seit 1999 Rentnerin und heute stolz auf ihren Lehrerberuf und die Würdigung als Studienrätin. Stricken, singen in einem Frauenchor, Theaterspiel in einer Kabarettgruppe und Rezitieren mit Auftritten in einer erzgebirgischen Laienspielgruppe haben ihr Leben sehr bereichert, erklärt die gebürtige Chemnitzerin rückblickend auf DDR-Zeiten. Ehrenamtlich hat sie sich darüber hinaus in verschiedenen Ämtern engagiert. Sie war Stadträtin und arbeitete in der Jugendhilfekommission mit. In ihrer Freizeit beschäftigt sich Annelies Juraschek mit ihrem Computer, liest viel, pflegt Freundschaften, betätigt sich sportlich und auch noch mit Gartenarbeit am Haus, sofern es die Gesundheit erlaubt. Frieden und Harmonie sind ihr sehr wichtig. Sie ist ein positiv denkender Mensch, immer optimistisch, liebt Traditionen wie Weihnachten in Familie und Klassentreffen mit Ehemaligen aus ihrer Studienzeit im sächsischen Großenhain. Von ihren Eltern Herbert und Liesbeth fühlte sich Annelies Juraschek in jungen Jahren gut unterstützt. Sie möchte noch lange möglichst gesund bleiben, um weiterhin geistig und körperlich aktiv sein zu können.
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