MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Beate Höring

„Jedes Leben ist einmalig, jeder Abschied auch“

Beate Höring

Inhaberin Bestattungsinstitut Hahn
Pößnecker Str. 39
07806 Neustadt a. d. Orla
Fon: 036481 / 23240
Internet: www.hahn-bestattungsinstitut.de

Unter diesem Motto steht Beate Höring seit 1990 mit ihrem qualifizierten Fachpersonal in allen Fragen rund um den Todesfall zur Verfügung. Mit dieser Kompetenz, aber auch mit einer hochwertigen Ausstattung ist sie in der Lage, alle Dienstleistungen und Lieferungen eines modernen Bestattungsunternehmens im Saale- Orla- Kreis anzubieten. Dabei ist es ihr besonders wichtig, den Hinterbliebenen vertrauensvoll und individuell mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Geboren 1961 in Pößneck hatte sie nach Abschluss der 10. Klasse zunächst eine ganz andere berufliche Vorstellung: Sie wollte Lehrerin werden. Deshalb begann Beate Höring auch ein Studium an der Friedrich- Schiller- Universität in Jena, musste dieses jedoch aus gesundheitlichen Gründen bereits nach einem Jahr abbrechen. Sie absolvierte dafür nun eine Berufsausbildung bei der SGB Textil, einem Großhandelsunternehmen in Pößneck, zum Handelkaufmann. Anschließend arbeitete sie dort bis zur Geburt ihres ersten Kindes. Infolge Heirat und Umzug nach Neustadt a. d. Orla suchte sie sich hier eine neue Tätigkeit und begann im Herbst 1982 als Sachbearbeiterin beim Rat der Stadt zunächst im Bereich ÖVW (Öffentliche Versorgungswirtschaft), kam später in den Bereich Wohnraumlenkung. Dann ergab sich die Möglichkeit in das inzwischen neu gegründete Sachgebiet Bestattungswesen zu wechseln, dazu hatte sie bereits Kenntnisse in ihrer ÖVW-Zeit erworben. Doch mit der Wende sollte dieser Bereich privatisiert werden. In der Stadt wollte inzwischen auch ein privater Bestatter aus Baden- Württemberg eine Niederlassung seines Bestattungsinstitutes eröffnen. Dies wurde ihm jedoch nur unter der Maßgabe gestattet, dieses als Gesellschaft mit einem Partner von Neustadt/O. zu eröffnen. „Damit stand ich plötzlich vor der Entscheidung arbeitslos zu werden, da eine Rückkehr in einen anderen Sachbereich beim Rat der Stadt ausgeschlossen wurde, oder als Teilhaber in die Selbständigkeit zu gehen“, sagt Beate Höring. So erfolgte im Juni 1990 die Gründung des Bestattungsinstitutes Hahn / Schmidt GbR. Bereits zwei Jahre später kam es jedoch zur Trennung und sie gründete das Bestattungsinstitut Hahn. Zunächst auf dem Friedhofsgelände präsent, wurden Ende der Neunziger neue Räumlichkeiten am heutigen Standtort, aber immernoch in Friedhofsnähe, bezogen. Kurz zuvor hatte sie bei der Handwerkskammer Ostthüringen noch ihren Meisterbrief als „Geprüfter Bestatter“ erhalten. „Die Arbeit macht mir Freude, da ich gerne Menschen helfe und gerade hier immer wieder Dankbarkeit von den Hinterbliebenen erfahre.“ Beate Höring ist mit Ehemann Dietmar verheiratet, der mit einer Heizungs- und Sanitärfirma ebenfalls selbständig ist. Zur Familie gehören drei Söhne und inzwischen auch drei Enkelkinder. Die Ehefrau eines Sohnes arbeitet in ihrem Bestattungsunternehmen mit. Beate Höring wünscht sich noch viele erfolgreiche Geschäftsjahre und hofft, die Verantwortung einmal in gute Hände übergeben zu können.
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