MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg

Carpie diem

Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg

Suhler Str. 70
99092 Erfurt

„Liebe sind Tränen, Liebe ist Glück, Liebe heißt Zukunft, niemals zurück“ – heißt es in einem von über hundert Gedichten von Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg, in denen sie sich mit dem Leben und den damit verbundenen Wünschen und Sehnsüchten, Erfolgen und Niederlagen, Trauer und Glück, auseinandersetzt. Dabei schöpft Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg, geb. Broda immer wieder aus dem Fundus ihres eigenen Lebens, mit seinen Ereignissen und Begegnungen, auf das sie stets mit absoluter Ehrlichkeit blickt. Schon seit ihrer Kindheit bringt sie ihre Eindrücke und Gedanken zu Papier. Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg wird 1941 in Breslau geboren und muss am Ende des Krieges mit ihrer Mutter, einer Schwester und den Großeltern über mehrere Stationen fliehen. Ihr Vati ist 1944 in Frankreich gefallen. Sie bekam nach acht und sechzehn Jahren noch zwei Halbgeschwister. Blickt Ingrid-Barbara Härtel-Krellenberg auf ihre Kindheit zurück, so denkt sie zuerst an ihre Oma, die mit ihrer Herzensbildung bis heute ein unübertroffenes Vorbild geblieben ist. Im Jahr 1958 zieht sie mit ihrer Mutter und Schwester nach Erfurt. Sie besucht acht Jahre die Schule und verbringt davon drei Jahre in Gumperda im Internat. Es werden noch bis heute regelmäßig Klassentreffen veranstaltet, welche immer sehr emotional sind. Sie selbst erlernt nach der Schule an der Leipziger Schule in Erfurt den Beruf der Säuglingspflegerin. Durch ein Rückenleiden konnte sie den Beruf nicht mehr ausüben. Daher wechselte sie ihren Beruf zum Finanzkaufmann. In den letzten elf Jahren vor der Wende arbeitet sie als Sachbearbeiterin bei der Gewerkschaft. Ihre Schwester Uschi ist mit 48 Jahren verstorben. Im Juli 2002 geht sie nach 12 Jahren Tätigkeit auf dem Arbeitsamt in den Ruhestand. Ingrid-Barbara Härtel-Krellenburg hat in ihrem Leben zweimal geheiratet. Ihre erste Ehe war von 1961–1981. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, dazu kommen sechs Enkel und fünf Urenkel. Seit 2011 ist sie in zweiter Ehe verheiratet. Es erfolgte der Umzug nach Marbach. 2011 war auch eine große Rückenoperation. Zu ihren Hobbys gehören eine große Sammlung von Elefanten – es sind ca. 600; sie ist in Thailand auch auf einem Elefanten geritten – Kurzgeschichten und Gedichte schreiben (veröffentlicht in sieben Büchern: deutschsprachige Gedichte; ein Band Blitzableiter) lesen, ihr Kräutergarten, Musik hören, Kochen, Gartenarbeit und stricken. Sie spielt Flöte und Mundharmonika. Sie möchte vor allem wieder gesund werden, um ihr Leben voll genießen zu können.
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