MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Ing. Konrad Bauer

"Nichts ist unmöglich!"

Konrad Bauer

Dipl.-Ing. Konrad Bauer und Ehefrau Gisela
Sicherungs- und Fernmeldetechniker
Dipl.Gwl.für techn. Chemie
01326 Dresden - Wachwitz

Sein großer Wunsch formuliert sich darin, lange rüstig zu bleiben, was ihm seit über 50 Jahren mit einer Niere und ohne Milz ganz gut gelang. Da sich Konrad Bauer, geboren am 15.02.1938 in Sperenberg bei Berlin, im häuslichen Bereich fit hält, wird dieser nicht unerfüllt bleiben. Handwerker brauchte der versierte Hobby-Bastler nicht. Auch sein Elbhang-Grundstück sanierte er mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Gisela so sorgfältig, dass es den Denkmalschutz behielt. Ist der Körper ausreichend gestählt, wird bei Schachspiel – auch bei Fernschach – der Geist angekurbelt. Mit seiner Frau ist er seit 1962 verheiratet. Sie schenkte Tochter Antje sowie Sohn Tilo das Leben. Größte Freude bereiten den Großeltern ihre 3 Enkel, mit denen viel unternommen wird. Besonders zur Ferienzeit profitieren die Drei von bunten Unterhaltungsprogrammen. „Nichts ist unmöglich!“ Dieser Leitspruch begleitet Konrad Bauer auf jeglicher Ebene und machte ihn nicht zuletzt im Berufsleben zur anerkannten, geachteten und fachkompetenten Persönlichkeit. Seinem Abiturabschluss 1956 folgte ein 1 ½jähriges Vorpraktikum bei der Deutschen Reichsbahn, bevor er sich bis 1962 an der Hochschule für Verkehrswesen Dresden seinem Studium für Sicherungs- und Fernmeldetechnik widmete. Erste Sporen verdiente er sich im Rechenzentrum der Reichsbahndirektion Berlin als Wartungsingenieur. 1965 vollzog er einen Wechsel ans Institut für Datenverarbeitung in Dresden-Klotzsche. Dieses Institut gilt als Grundstein des VEB Robotron. Durch Kauf einer Elliott-Rechenmaschine führten Auslandseinsätze nach England. Aufgestiegen zum Gruppenleiter, hatte er nicht nur Spaß an seiner Arbeit, sondern entwickelte sich zum Spezialisten seines Gebietes, der zahlreiche Neuerervorschläge in seine Arbeit und sein Unternehmen einfließen ließ. 1970 nahm der Techniker die praktische Ausbildung für einen Großrechner von IBM auf. Wendezeiten überstand er ohne Arbeitslosigkeit und wurde 1990 von der Nachfolgefirma SRS als Verantwortlicher für Technik übernommen. Viele Jahre gehörte er dem Betriebsrat an, bevor er sich 60jährig in den wohlverdienten Ruhestand zurück zog. Doch auch auf Pensionäre warten neue Herausforderungen. Konrad Bauer ist noch heute von Zufriedenheit erfüllt, wenn er Probleme selbst lösen kann. Denn für einen Mann voller Zielstrebigkeit und Optimismus gilt nur eine Devise: „Nichts ist unmöglich!“
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