MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dietmar und Sieglinde Hofmann
Stolz auf 50 gute Ehejahre
Weischlitzer Str. 10
08538 Schwand
Fon: 037436 / 83934
Sie wohnen im sächsischen Ort Schwand und wollen im Jahr 2019 ihre goldene Hochzeit feiern. Dietmar und Sieglinde Hofmann sind seit 1969 verheiratet, haben zwei Kinder und drei Enkel. Sohn Jens (geboren 1970) arbeitet im Büro eines Autowerkes in Köln. Tochter Jana (kam 1978 zur Welt) lebt mit ihrer Familie inzwischen in der Schweiz und ist als Sprechstundenschwester angestellt. Das Haus, in dem Dietmar Hofmann als Bauernsohn 1942 das Licht der Welt erblickte, ist heute immer noch sein Zuhause. Hier ist er gerne der Heimwerker und als Rentner für das Handwerkliche zuständig, während seine Frau Sieglinde im Haushalt das Sagen hat. Nach seiner Schulzeit von 1949-1959 ist Dietmar Hofmann zweieinhalb Jahre bei der Energieversorgung in Glauchau in die Lehre gegangen. Er hat sich dort zum Elektromonteur ausbilden lassen. Seinen Beruf hat der Familienvater von 1962-1998 ausgeübt. Er arbeitete bei der Energieversorgung in Plauen im Vogtland, montierte unter anderem Kabel, errichtete Stationen, arbeitete in Umspannwerken. Anfangs war er im Anlagenbau tätig, zuletzt in der Abteilung Netzschutz. Durch eine Vorruhestandsregelung konnte Dietmar Hofmann mit 56 Jahren aus dem Berufsleben scheiden. Vor zwölf Jahren erlitt er, der früher viel mit Öl gemalt und gern fotografiert hat, einen Schlaganfall und wünscht sich deshalb nichts sehnlicher, als für die nächsten Jahre an der Seite seiner lieben Ehefrau gesund zu bleiben. Halt findet er nicht nur in der Familie und bei einem Freund, mit dem er sich regelmäßig trifft, sondern auch als evangelischer Christ in der Kirche. Sonntags geht es in der Regel zum Gottesdienst in eine der fünf Kirchen seiner Kirchgemeinde. Dort ist er zusammen mit seiner Frau ehrenamtlich aktiv. Sieglinde Hofmann, geboren 1950 in Zitz bei Brandenburg an der Havel, stammt wie ihr Mann aus der Landwirtschaft. Durch den Umzug der Eltern kam sie ins Vogtland, ging von 1956-1964 zur Schule und lernte danach zweieinhalb Jahre den Beruf einer Baumwollspinnerin in Plauen. Doch sie blieb nicht im Beruf, sondern verdiente sich später ihre Brötchen als Ferienhilfe im Ferienheim „Seeblick“ an der Talsperre Pirk bei Oelsnitz. Die Einrichtung gehörte zu DDR-Zeiten dem Braunkohlenwerk Espenhain. Nach der Geburt ihrer Tochter arbeitete Sieglinde Hofmann in einem Volksgut in der Küche. Nach der Wende fand sie eine Anstellung in der Schälküche Weischlitz, die später zu einem Unternehmen im fränkischen Hof gehörte. 2011 ging Sieglinde Hofmann vorzeitig mit Abschlägen in Rente. Sie ist fleißig und scheut sich vor keiner Arbeit. Für ihre zwei Enkelsöhne und die Enkeltochter (5, 10, 8 Jahre) nimmt sie sich gerne viel Zeit und hat eine Engelsgeduld. Früher hat Sieglinde Hofmann gern gestrickt. Sie hat mit Hingabe die Eltern gepflegt. In Harmonie noch älter werden und gesund bleiben, das wünscht sie sich.