MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Ingeborg Hofmann
Menschen glücklich zu machen, bedeutet eigenes Glück
Rentnerin
Ingeweg 15
12683 Berlin
Neben Beruf und Familie spielte soziales Engagement in ihrem Leben eine enorm große Rolle. Am liebsten macht sie andere Menschen glücklich und empfindet dabei eigens Glück.
Doch stolz kann Ingeborg Hofmann, geboren am 01.05.1935 in Buttelstedt, auf viele Erfolge sein.
Als Tochter eines Bürgermeisters in ihrem Heimatort, war ihr humanitäres Streben in die Wiege gelegt, doch verfolgte sie gleichsam ihre beruflichen Ziele.
Ingeborg Hofmann besuchte die Berufsvollschule für Wirtschaft und Verwaltung und begann als Stenotypistin beim Rat des Kreises.
Während dessen wurde die Kasernierte Volkspolizei gebildet, wohin sie wechselte, Hauptwachmeister wurde und durch die Schießausbildung zum Sportschießen kam.
1955 wurde eine zentrale Mannschaft „Sportschießen“ gegründet und schon 1956 trainierte sie beim ASK in Leipzig.
Sie schoss Kleinkaliber/Gewehr und belegte bei Wettkämpfen vordre Plätze. Als der Club aufgelöst wurde, setzte sie ihre Karriere in der Frauenmannschaft bei Dynamo Berlin fort, wo sie auch weiterhin als Stenotypistin arbeitete.
Als Sportschützin wurde Ingeborg Hofmann zweimal DDR-Meister sowie mehrfacher DDR-Meister in der Mannschaft. 1964 beendete sie ihre aktive Laufbahn.
Im Sportclub zur Sachbearbeiterin wie zur Mitarbeiterin in der Kaderabteilung aufgestiegen, erklomm sie den Dienstgrad Hauptmann. 1990 wurde der Club abgewickelt.
Ingeborg Hofmann hielt sich als Zeitungszustellerin, auch Springerin, über Wasser und lernte Marzahn, Lichtenberg und Hellersdorf aus dem FF kennen.
Gesellschaftliche Arbeit im Wohngebiet begann 1974 als Vorsitzende der DFD-Gruppe. Eine neue Herausforderung fand sie nach der Wende im Vorstand des Siedlervereins. 2013 wohnt sie selbst 50 Jahre in dieser Stadtrand-Siedlung und kennt beinahe jeden Bürger.
Mit großem Interesse an Historie, erstellte sie eine Chronik der Stadtrandsiedlung, welche zur 60-Jahr-Feier Biesdorf-Nord 1992 fertig gestellt wurde und stetig erweitert wird.
Sie ist ehrenamtliches Mitglied der Sozialkommission des Stadtbezirkes, welche Senioren unterstützt und zwischen einzelnen Personen und Ämtern vermittelt.
Großes Lebensglück fand die Mutter und Großmutter bei ihrem leider 2005 verstorbenen 2. Ehemann Ewald. Und wenn Ingeborg Hofmann demnächst ihre Memoiren beginnt, wird ihm so manches Kapitel gewidmet sein.