MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Otto Kurt Dieter Hesse

Vom Funktionär zum Buchautor

Otto Kurt Dieter Hesse

Diplom-Betriebswirt
Buchautor
Versichertenberater DRV Bund
An der Weiße 18

99310 Arnstadt
Fon: 03628 / 603555

Internet: www.okd-hesse.de
E-Mail: okdh@gmx.de

Otto Kurt Dieter Hesse wurde am 30.06.1942 in Mühlhausen (Thür.) geboren. Sein Vater arbeitete als Schneidermeister im eigenen Geschäft. Nach achtjähriger Schulausbildung blieb Otto Kurt Dieter Hesse daher die weiterführende EOS verwehrt. Stattdessen absolvierte er eine dreijährige Lehre zum Herrenschneider, arbeitete aber vorerst nicht in diesem Beruf. „Ich war als Amateursportler aktiv, bis 1964 als Fechter im ASK Vorwärts Leipzig. Leider musste ich aufgrund einer Fußverletzung meine sportliche Karriere aufgeben“, erzählt Otto Kurt Dieter Hesse. 1966 heiratete er Silvia, eine gelernte Verkäuferin. Mit Andreas, Ronald und Hagen hat das Paar drei Söhne, sechs Enkel sowie ein Urenkel. Inzwischen in seine Heimatstadt zurückgezogen, arbeitete er zunächst in der Werkstatt des Vaters und holte nebenbei das Abitur nach, um später studieren zu können. Er wollte sein berufliches Leben verändern und wechselte daher als Haushaltsrechner zur Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik (SZS). Da es sich um eine Wirtschaftseinrichtung der SED handelte (was ihm anfangs nicht klar war), wurde er beizeiten aufgefordert, der Partei beizutreten. Otto Kurt Dieter Hesse folgte, trat jedoch in die Blockpartei NDPD ein, deren Parteibüro sich in unmittelbarer Nachbarschaft befand. Das wurde ihm übel genommen und er bei der SZS gekündigt. Daraufhin stellte ihn seine Partei als hauptamtlichen Instrukteur ein und schickte ihn von 1969–1970 zum Studium an die Parteihochschule für Nationale Politik bei Berlin. „Während dieser Zeit wurde ich in Heiligenstadt zum Kreissekretär gewählt“, berichtet Otto Kurt Dieter Hesse, der dorthin zog und bis 1979 wohnte. Parallel dazu studierte er noch Finanzökonomie und musste seine Abschlussarbeit vor dem damaligen Finanzminister der DDR verteidigen. Von seiner Partei nach Arnstadt versetzt, arbeitete er von 1979–1980 als Stellvertretender Vorsitzender beim Rat des Kreises in Arnstadt, verantwortlich für Handel und Versorgung. Nach zwei Herzinfarkten genesen, wurde Otto Kurt Dieter Hesse zunächst Stadtbezirkssekretär der NDPD in Erfurt und arbeitete dann noch einige Jahre im Bezirksvorstand. Infolge des Zusammenschlusses der NDPD mit der LDPD zum Bund Freier Demokraten (BFD) bereits vor der Wende war er nun als zweiter Landesvorsitzender Thüringens tätig. Mit der Wiedervereinigung endete Otto Kurt Dieter Hesses parteipolitische Karriere. Er engagierte sich bei der DAK, um das gegliederte Sozialsystem in den neuen Bundesländern mit aufzubauen, absolvierte dafür eine Ausbildung zum Fachberater und wurde für die Krankenkasse in Erfurt eingesetzt. Außerdem machte er in Hamburg seinen Abschluss zum Diplom- Betriebswirt. Nach einem Autounfall musste Otto Kurt Dieter Hesse 1998 aus dem Berufsleben ausscheiden. Bis heute ist er jedoch noch als Versichertenberater der DRV Bund ehrenamtlich tätig. Seit 2009 ist Otto Kurt Dieter Hesse auch als Autor bekannt und hat – inspiriert von Aufzeichnungen seines Großvaters – bisher neun Bücher veröffentlicht. Darunter sind der Repräsentationsband „750 Jahre Arnstadt“, Weihnachtsgeschichten und verschiedene Erzählungen, die er gern auf Buchlesungen vorstellt. Gegenwärtig arbeitet er an seinen wichtigstem Buchprojekt: Sechs Frauen und sechsmal Deutsche Geschichte zwischen 1750 und 1888 in sechs Romanen erzählt. Für die Zukunft wünscht sich Otto Kurt Dieter Hesse, diesen inspirierenden Tätigkeiten noch lange selbstbestimmt nachgehen zu können.
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