MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Günter und Edelgard Herzog
Stolz auf das gemeinsame Leben
Wittenberger Str. 58
06844 Dessau-Roßlau
Fon: 0340 / 615809
Günter Herzog kam am 01.07.1935 in Dresden zur Welt. Sein Vater war als Schlosser und Eisenbahner tätig, die Mutter Hausfrau. Günter besuchte acht Jahre die Schule in seiner Heimatstadt und absolvierte eine dreijährige Lehre als Elektromechaniker bei IKA Elektroschaltgeräte Dresden. Im Anschluss arbeitete er vorrangig in der Produktion seines Lehrbetriebes. 1954 ging er zur KVP und wurde Funkmeister an der Offiziersschule Pirna. Von 1958–1959 besuchte Günter Herzog in Döbeln einen Lehrgang auf diesem Gebiet und wurde Unterleutnant. Im selben Jahr lernte er seine Frau Edelgard kennen und heiratete sie. Mit Harald (*1959, Mitarbeiter der Telekom) und Simone (*1962, Mitarbeiterin der Polizei) hat das Paar zwei Kinder und mittlerweile fünf Enkel. Nach einer Station als Zugführer im Nachrichtenbataillon Leipzig wurde Günter Herzog an die Unteroffiziersschule Eilenburg versetzt. 1962 meldete er sich zu einem kombinierten Ingenieurslehrgang in Zittau, welches aus einem Jahr Fernstudium und einem Jahr Direktstudium bestand. Im Anschluss wurde er nach Frankfurt (Oder) zur Funkaufklärung der NVA versetzt, bis seine Truppe nach Dessau verlegt wurde. Hier arbeitete er bis 1985. „Als Leiter der Arbeitsgruppe Nachrichten hatte ich eine sehr interessante, aber arbeitsintensive Stelle“, erinnert sich Günter Herzog, der mit 50 Jahren als Major aufhörte. Er wurde dann im Nachrichtenanlagenbau Leipzig, Betriebsteil Halle, als Technoprojektant angestellt. „Mein Arbeitsplatz war in Dessau. Ich wurde Betriebsteilleiter des Montagebüros, das später von Siemens übernommen wurde“, erinnert er sich. Nach einer firmeninternen Arbeitslosenregelung musste Günter Herzog mit 60 Jahren in Rente gehen und fuhr für einen Spediteur noch einige Zeit Kataloge und Zeitungen aus. Edelgard Herzog wurde am 26.94.1940 im sächsischen Bennewitz bei Döbeln geboren. Ihr Vater arbeitete als Maurer, die Mutter war Wirtschafterin. Nach acht Schuljahren absolvierte sie eine Lehre als Lebensmittelfachverkäuferin in Döbeln und war im Zuge der Kindererziehung bis 1964 Hausfrau. Anschließend arbeitete Edelgard als Hilfskraft im Reichsbahnkindergarten Dessau, später wieder als Verkäuferin im Konsum. Von 1976–1979 machte sie ein Fernstudium beim NVA Buch- und Zeitschriftenverlag Berlin und leitete fünfzehn Jahre eine Buchhandlung in der Kaserne. Danach arbeitete sie in einer Dessauer Buchhandlung und bis zum Renteneintritt im Büro eines Obst- und Gemüsegroßhandels. Heute verbringen Edelgard und Günter Herzog ihre Zeit am liebsten mit anderen Menschen und schätzen Zusammenhalt. Außerdem engagieren sich beide aktiv im Bürger- und Heimatverein und wünschen sich für die Zukunft eine stabile Gesundheit als Basis für ein langes gemeinsames Leben.