MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Egon und Regina Heubach

Miteinander gesund bleiben

Egon und Regina Heubach

Chemiefacharbeiter/Schlosser und Dekoriererin
07407 Rudolstadt

Stolz blicken Egon und Regina Heubach auf ihre Familie mit ihren drei Kindern, den fünf Enkeln, einem Urenkel und mit allem, was sie geschaffen haben. Ihnen ist nichts in den Schoß gefallen, was sie besitzen, ist hart erarbeitet. Gemeinsam haben die beiden Thüringer, die seit 1951verheiratet sind, die Höhen und Tiefen bewältigt. Regina Heubach wurde 1931 in Schwarza geboren. Sie besuchte bis zur 8.Klasse die Schule. Nach den Kriegsjahren standen den jungen Menschen nicht sofort Lehrstellen zur Verfügung. Wie viele Andere in ihrem Alter stieg sie sofort in den Arbeitsprozess ein und ließ sich als Zwirnerin in der damaligen Zellwolle anlernen. Begonnen hat sie im 12-Stunden Rhythmus bis sie 1954 an Tuberkulose erkrankte, mehrere Jahre pausieren musste, bevor sie dann in der Porzellanfabrik Volkstedt eine Arbeit als Dekoriererin aufnehmen konnte. Auch während dieser Zeit hatte sie gegen Krankheit zu kämpfen. Doch sie arbeitete bis zum Mauerfall tapfer weiter und ging erst im Rentenalter in den Ruhestand. Egon Heubach wurde ebenfalls 1931 geboren. Nach seinem Schulabschluss hatte er das Glück, wie sein Vater den Beruf eines Schneiders zu erlernen. Die bewegten und schwierigen Nachkriegsjahre wirbelten sein Leben ganz schön durcheinander bis er endlich wieder zu Hause bei seinen Eltern landete und bei der Firma Ens in Rudolstadt-Volkstedt eine Arbeit aufnahm. Um die mageren Jahre zu überstehen, wechselte er in die Zellwolle, die ihren Arbeitern zusätzlich Brot und Milch zuteilte.1951 erlitt er eine schwere Kohlenstoffvergiftung, die ihn lange im Krankenstand hielt. Mit seiner Genesung konnte er seine Arbeit wieder im Chemiefaserkombinat in den verschiedensten Abteilungen aufnehmen. Als Schlosser und Vorarbeiter half er dort, wo „Not am Mann“ war. Bereits 1956 erfüllte er sich einen Wunsch und besuchte als Hobby- Segelflugzeugbauer die Segelflugschule in Laucha/Unstrut. Beruflich qualifizierte er sich zum Maschinenfahrer und Chemiefacharbeiter. Nach der Wende konnte er sich in den Vorruhestand zurückziehen. Gemeinsam nutzten die Beiden jetzt das geliebte und 1978 als Erholungs- und Freizeitort gestaltete Gartengrundstück. Egon Heubach findet seit 1939 bei der Fliegenfischerei, seinem leidenschaftlichen Hobby, Entspannung. Noch heute ist er in der Saale anzutreffen und freut sich über sein Anglerglück. Egon und Regina Heubach sind in ihrem Umfeld auf Grund ihrer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sehr beliebt. Kameradschaftlichkeit schätzen sie an anderen Menschen. Sie haben einen Traum: miteinander alt werden und sich noch lange an den Hobbies freuen.
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