MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Harald Hecht

Arbeitsam mitten in Sachsen

Harald Hecht

mit Lebenspartnerin Gisela Lange
Meister der Rinderzucht  
Bad Lausicker Str. 64
04680 Colditz OT Schönbach
Fon: 034381 / 43063

Das im heutigen Colditzer Ortsteil Schönbach gelegene Haus seiner Eltern, in dem er 1951 zur Welt gekommen war, ist Harald Hechts Wohnsitz bis heute geblieben. Seine fleißigen Eltern wurden ihm auch berufliche Vorbilder, wie sein Vater arbeitete er etliche Jahre im Straßenbau, wie seine Mutter zog es den stets tierlieben Harald in die Landwirtschaft. Er wuchs mit einer deutlich älteren Schwester auf, besuchte die ersten vier Jahre die örtliche Schule, ging dann vier Jahre in die Schule des Nachbarortes Sermuth und konnte die 9. und 10. Klasse an der Schule von Großbothen besuchen, wo zum Unterrichtsstoff bereits eine landwirtschaftliche Grundausbildung gehörte, so dass er die anschließende Lehre als Rinderzüchter bereits nach einem halben Jahr abschließen konnte. Schon während der Lehre konnte er die Berechtigung erwerben, einen Traktor zu fahren. Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) verhalf ihm kostengünstig zu den Fahrerlaubnissen für Motorrad, PKW und sogar LKW mit Anhänger. So wurde er in der folgenden Dienstzeit bei den Grenztruppen der Nationalen Volksarmee (NVA) in Nordhausen vor allem auch als Militärkraftfahrer eingesetzt. Als er, nun wieder Zivilist, in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) „Einheit“ von Großbothen zurückkam, widmete er sich im Schichtbetrieb den auf vierhundert Tiere erweiterten Bestand an Rindern. Doch schon wenig später ermöglichte die LPG ihm die Teilnahme an der Abendschule in Großbardau und Grimma, wo er nach zwei Jahren als Meister abschloss. Als Schichtmeister in der Rinderanlage der LPG verbrachte Harald Hecht erfüllte Berufsjahre, bis 1990 mit der DDR auch deren agrarische Strukturen in Frage gestellt waren. Nach nur kurzer Arbeitslosigkeit begann er als Straßenbauer bei der Fa. Oswald Richter in Sermuth. Anfangs brauchte man ihn als LKW-Fahrer, später wurde er beim Auftragen der Schwarzdecken stärker körperlich gefordert. Als die Firma im Jahr 2004 zwischenzeitlich in Insolvenz ging, fand sich bald eine Fortsetzung mit gleichen Aufgaben bei der Umwelt 2000 GmbH in Großsteinberg. Zwei Jahre später kehrte er in die Landwirtschaft zurück, widmete sich, ehe er im Jahr 2014 in den Ruhestand wechselte, wieder den Rindern, nunmehr im Kuhstall des Agrarhofs Ziegner in Schönbach. Frau Edelgard, ebenfalls ausgebildete Rinderzüchterin, stand ihm seit der Heirat 1975 lange Jahre zur Seite. Zwei Töchter wurden dem Ehepaar geboren, Manuela 1977 und Peggy 1979, vier Enkelsöhne erweiterten die Familie. Heute begleitet Harald Hecht Lebensgefährtin Gisela Lange durch den Alltag und bei Urlaubsreisen. Die Zucht Deutscher Schautauben betreibt Harald Hecht seit 1967. Zuvor schon viele Jahre Stellvertreter, ist er seit 2013 Vorsitzender des Rassegeflügelvereins e. V. Schönbach und Umgebung.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz