MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Kuno und Christine Heckel

Landwirtschaft als Lebensaufgabe

Kuno und Christine Heckel

Lochhäuser 22
08233 Treuen OT Wetzelsgrün
Fon: 037468 / 3062

Kuno Heckel wurde am 08.02.1938 in seinem Elternhaus im vogtländischen Wetzelsgrün geboren, das er bis heute bewohnt und wuchs als Einzelkind auf. Seine Eltern arbeiteten im Landwirtschaftsbetrieb des Großvaters Albert. Da der Vater 1945 im Krieg fiel, stellten sich die beruflichen Weichen für den jungen Kuno bereits sehr früh. „Mir war klar, dass ich meiner Familie mit Haus und Hof unter die Arme greifen musste“, erzählt er. Von 1944–1952 besuchte er die Volksschule in Treuen. Im Anschluss absolvierte er eine zweijährige Lehrzeit in der Berufsschule, übernahm nach dem Tod des Großvaters dessen Land und arbeitete fortan als Landwirt. „1960 wurden wir unter Druck der LPG angeschlossen, der wir bis zur Wende angehörten. Ich war in dieser Zeit in der Pflanzenproduktion beschäftigt“, berichtet Kuno Heckel. Von 1990–1994 war er dann wieder als selbstständiger Landwirt in der GmbH Hartmannsgrün tätig und ging anschließend mit einer Altersübergangsregelung in Pension. Seit 1958 ist Kuno Heckel mit seiner Frau Christine verheiratet. Mit Verona (*1960, Rechtsanwaltsgehilfin in Treuen) hat das Paar eine Tochter und mittlerweile zwei Enkel. Christine Heckel, geb. Hildebrand, kam am 27.12.1938 in Thoßfell, einem Nachbarort von Wetzelsgrün, zur Welt und hat drei Geschwister. Ihr Vater arbeitete zuerst als Klempner und später zusammen mit der Mutter in der Landwirtschaft. Von 1944–1952 besuchte sie die Volksschule und lernte ihren zukünftigen Mann danach in derselben Treuener Berufsschule kennen, in der er sich zum Landwirt ausbilden ließ. Bis zur Hochzeit 1958 war sie beruflich auf dem elterlichen Hof ihrer Heimatstadt tätig, später auf dem Anwesen ihres Mannes und in der Tierproduktion der LPG Vogtland. Nach einer schweren Herzoperation 1987 wurde sie berentet. Stolz ist Familie Heckel auf das gemeinsam Geschaffene und ihre Familie, die einen engen Zusammenhalt hat. „Als eine schöne Tradition empfinde ich das gemeinsame Essen am Sonntag, da wir hier alle in unmittelbarer Umgebung wohnen. Meine Frau und meine Tochter kochen wunderbar“, schmunzelt Kuno Heckel. Das Berufsleben, was sich vorwiegend in der Natur abspielte, hat sich auch auf den privaten Bereich übertragen. „Wir haben bis heute Hasen, Hühner und Enten und waren eigentlich immer draußen“, erzählt Christine. Viel Zeit für Hobbies oder Urlaubsreisen blieb den Heckels allerdings nicht. „Wir haben aber nichts vermisst und sind sehr zufriedene Menschen“, resümiert der Hausherr. Durch die angeschlagene Gesundheit seiner Frau genießt er die gemeinsamen Momente mit ihr und seinen Lieben ganz besonders und hofft darauf, dass die Diamantene Hochzeit 2018 ein weiterer Höhepunkt ihrer Lebensgeschichte wird, der eine arbeitsreiche, aber jederzeit erfüllte Biografie voraus geht.
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