MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dr. Manfred und Brigitte Hartung
Ihr Lebensmotto heißt „Leben, lieben, lachen“
Nixenweg 3
04277 Leipzig
Fon: 0341 / 8772780
Während ihres Landwirtschaftsstudiums haben sie sich kennengelernt - und aus der „Praktikumsliebe“ in der Pflanzenproduktion wurde mehr. Dr. Manfred und Brigitte Hartung aus Leipzig sind seit 1966 glücklich miteinander verheiratet. Sie haben zwei Kinder und eine Enkeltochter (studiert Angewandte Mathematik). Sohn Uwe (geboren 1967) arbeitet im Landwirtschaftsamt in Döbeln und Tochter Kristina (1973 zur Welt gekommen) hat Buchhandel (Ökonomischer Bereich) studiert. Sie ist heute bei einem Pharma-Unternehmen im Personalwesen in München beschäftigt. Die Landwirtschaft zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Manfred Hartung. 1946 in Riechheim in Thüringen als Bauernsohn geboren, wurde er 1953 eingeschult. Nach der 8. Klasse wechselte Manfred Hartung auf die Erweiterte Oberschule (EOS) und machte 1965 sein Abitur. Er wollte Landwirtschaft studieren, wozu aber auch ein Facharbeiter-Abschluss notwendig war. Es folgte von 1965-1966 ein Grundpraktikum im Kreis Oschatz, bevor Manfred Hartung erst in Leipzig (1966-1968), dann zwei Jahre in Halle studierte. Mit dem Abschluss als Diplom-Agraringenieur in der Tasche, wurde er zur LPG Berlstedt bei Weimar delegiert. Sie galt als großes Vorzeigeobjekt für die Landwirtschaft und Manfred Hartung sollte Systeme für Bodenbearbeitung vorbereiten. Nach einem halben Jahr wurde 1972 an der Martin-Luther-Universität Halle eine wissenschaftliche Assistenten-Stelle im Fachbereich Bodenbearbeitung frei, die er in Verbindung mit einer Promotion antrat. Die Armeezeit kam aber dazwischen. 1974 begann Manfred Hartung seinen Dienst im Institut für Düngungsforschung Leipzig und schrieb seine Doktorarbeit, die er 1982 verteidigte. Es folgte die Habilitation mit Verteidigung (1989). Dr. sc. Manfred Hartung leitete verschiedene Forschungsthemen für das Institut. Zur Wende wechselte er an die Universität Leipzig. 1990 gab es von der Uni Leipzig neue Arbeitsverträge, weil nach der Wende an der Landwirtschaftlichen Fakultät wieder Tier- und Pflanzenproduktion gemeinsam gelehrt werden sollte. Manfred Hartung arbeitete dort zwei Jahre, dann wurde diese Fakultät in Leipzig geschlossen.Er stieg 1992 bei einem privaten Beratungs- und Schulungsunternehmen für den ländlichen Raum ein und organisierte Lehrgänge für Landwirte. Seine gleichaltrige Ehefrau Brigitte, geboren in Leipzig und ebenfalls Diplom-Agraringenieurin, arbeitete im Wissenschaftlich-Technischen Zentrum für Landwirtschaft (WTZ), das dem Rat des Bezirkes Leipzig unterstellt war. Bis zur Wende hat sie sich dort mit Futterwirtschaft einschließlich -planung und -verteilung beschäftigt. Nach der Wende schloss sie sich einer neugegründeten Firma für Unternehmensberatung an. Bis zum Eintritt ins Rentenalter ging es um ökonomische Beratung und Förderung landwirtschaftlicher Betriebe. Heute engagieren sich Manfred und Brigitte Hartung ehrenamtlich in Vereinen, die unter anderem mit Wohneigentum in Sachsen zu tun haben. Beide sind stolz auf ihre Lebensleistungen und die Familie. Sie schätzen sich glücklich, gesund zu sein und haben einen Leitspruch: „Leben, lieben, lachen“. Fotografieren, lesen und der Sport, um fit zu bleiben, gehören wie der Garten zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Hartungs wollen noch lange gesund bleiben und ein paar schöne Reisen unternehmen.