MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Walter und Dolores Hartmann
Ein glückliche Ost-West-Verbindung
Eichenweg 9
06188 Landsberg OT Reinsdorf
Fon: 034602 / 23488
Dolores Hartmann wurde am 19.02.1960 in Sömmerda geboren und besuchte dort zehn Jahre die Schule. Im Anschluss absolvierte sie in Erfurt ein dreijähriges Fachschulstudium zur Krankenschwester. Nach ihrer Ausbildung war sie im OP des Krankenhauses Sömmerda tätig und spezialisierte sich mit einer einjährigen Zusatzqualifikation zur OP-Schwester. Aus ihrer ersten Ehe stammen die Söhne Christopher (*1981, KFZ-Mechaniker) und Thilo (*1985, Chefkoch in Basel). Nach kürzeren beruflichen Stationen in der Abteilung Innere Medizin, in einer Kinderkrippe und Verkäuferin im Funkwerk, arbeitete Dolores vier Jahre als Pflegekraft und Betriebsratsvorsitzende im Altersheim Kölleda. „Bei einer Weiterbildung der ÖTV habe ich 1992 meinen jetzigen Mann kennengelernt“, erzählt sie. „Zwischenzeitlich wäre ich gern nach Irland ausgewandert, habe es aber der Kinder wegen zurückgestellt und als Sprechstundenschwester bei einem Allgemeinmediziner angefangen.“ Alternative Heilmethoden, wie z.B. Narkose mit Akupunktur, Schröpfen, Heilkräuter oder die Herstellung von Salben haben sie damals immer mehr interessiert. 2002 zog Dolores zu Walter Hartmann nach Landsberg. „Da es hier schwierig war, einen passenden Job zu finden, habe ich mir eine kleine Praxis aufgebaut, Seminare besucht und mich über den Verein Civitas Landsberge auf interessanten Veranstaltungen, wie Museumspädagogik der Burg Giebichenstein, Schulprojekten, Heilen im Mittelalter und ähnlichem engagiert“, berichtet sie. Später arbeitete sie wieder als leitende OP-Schwester der Poliklinik Reil, bevor sie als Anästhesieschwester und Leitende OP-Schwester bei einem Orthopäden anstellig wurde. Walter Hartmann kam am 05.02.1954 im baden-württembergischen Weinheim zur Welt, machte 1973 Abitur, war zwei Jahre bei der Bundeswehr und studierte ein Semester Wirtschaftspädagogik in Nürnberg. Anschließend wählte er mit Sozialarbeit in Frankfurt am Main eine andere Studienrichtung und fing an, als Jugendgerichtshelfer zu arbeiten. Von 1980–1984 war er als Kreisjugendpfleger beim Kreis Offenbach tätig, ab 1985 als Personalratsvorsitzender. Ab 1990 war er stellvertretender Abteilungsleiter in der dortigen Personalabteilung und im ÖTV aktiv. Nach weiteren beruflichen Stationen war er ab 1995 bis zur jetzigen Altersteilzeitregelung als Personalchef der Saalesparkasse in Halle tätig und wurde in Landsberg sesshaft. Aus erster Ehe hat Walter Hartmann Sohn David (*1985, Zimmermann), aus zweiter Ehe mit Anna-Lena (*1991, Mitarbeiterin einer Krankenkasse) eine Tochter. 2004 heiratete er seine dritte Frau Dolores. In seiner Freizeit spielt Musik für ihn eine große Rolle. „Ich singe in zwei Chören“, verrät er. Das besondere Anliegen von Dolores ist es, die Sprache und Zeichen der Natur zu verstehen, Rat suchende Menschen durch Anwendung uralten Wissens zu helfen und dieses Wissen weiterzugeben.