MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Ing. Hans-Joachim Hartmann

Studieren und Sammeln

Hans-Joachim Hartmann

Diplom-Ingenieur Papiertechnik
Rentner
Meuschaer Weg 1
01809 Dohna

In Dohna am Rande des Osterzgebirges kam Hans-Joachim Hartmann 1949 zur Welt. Schon der Großvater wirkte in der Papierindustrie, sein Vater war Direktor für Absatz und Beschaffung in der nahen Papierfabrik Heidenau. Nach dem Besuch der Schule (erst in Gröditz, dann in Dohna, Abitur 1968 in Pirna) begann er 1968 ein Studium der Papiertechnik an der Technischen Universität (TU) Dresden. Mit einem Jahr Unterbrechung, in dem er Praxiserfahrungen sammelte, schloss er 1973 als Diplom-Ingenieur ab. Am Institut für Zellstoff und Papier in Heidenau wirkte er nun bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich. Ab 1990 gehörte er der Unternehmensleitung der Dresden Papier AG an, war als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Umweltschutzbereich zuständig. 1994 wechselte er in den Bereich Einkauf, bis dieser im Jahr 2001 verlagert wurde. In der zur Dresden Papier AG gehörenden Papierfabrik Heidenau fand er nun in der Produktentwicklung interessante Aufgaben, bis ihn eine schwere Erkrankung 2005 zwang, sein Berufsleben aufzugeben, mit Erwerbsunfähigkeitsrente die ruhigeren Zeiten des Lebens anzugehen. Untätigkeit ist ihm jedoch weiter fremd. Schon seit 1964 frönte er der entomologischen Sammlerleidenschaft, spezialisiert auf Schmetterlinge. In großen entomologischen Spezialkästen bewahrt er eine Vielzahl von präparierten Exemplaren auf. Er war viele Jahre Mitglied in einer entomologischen Fachgruppe im Kulturbund der DDR. In dieser Zeit erfolgten mehrere kleine Publikationen in entomologischen Fachzeitschriften. Seit dem Renteneintritt beschäftigt ihn zudem eine Modelleisenbahn. Geistige Freunde seit der Jugendzeit sind Winnetou und Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi, mit der Mitgliedschaft in der Karl-May-Gesellschaft gibt er auch diesem Interesse über das reine Lesevergnügen hinaus Ausdruck. Zudem ist die Industriegeschichte seiner Geburts- und Lebensstadt Dohna Gegenstand des Studiums von Dokumenten und Publikationen. Am Haus, in dem er mit Frau Katharina (Heirat 1969), einer inzwischen ebenso berenteten Physiotherapeutin, lebt, zeigt die Hochwassermarke den Stand der Müglitz, die bei Dohna aus dem Gebirge tritt, bei der Flut 2002. Der Keller stand unter Wasser. Freudigere Ereignisse waren die Geburten der beiden Töchter (1970 und 1974), zu denen sich inzwischen zwei Enkelsöhne gesellt haben.
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