MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Horst und Hiltrud Hallbauer
Jeden Tag eine gute Tat
Buchenweg 3
08062 Zwickau
Fon: 0375 / 795218
Hiltrud und Horst Hallbauer sind seit 1996 verheiratet und bezogen bereits 1994 ein Einfamilienhaus, wo sie die landschaftlichen Schönheiten ihrer Heimatregion genießen. „Wir haben uns gesucht und gefunden“, meint der Ehemann dazu. Gemeinsame Kinder gibt es nicht, doch er hat zwei Kinder aus seiner ersten Ehe. Seine beiden Töchter Angela und Silke sind von seiner heutigen Ehefrau unterrichtet worden, so haben sie sich kennen gelernt. Nun gehören vier Enkelkinder zur Familie. Die Eheleute sind am liebsten 24 Stunden am Tag zusammen und freuen sich jedes Jahr auf das Weihnachtsfest. Bis heute führt Horst Hallbauer gelegentlich Filme in Freilicht oder im Wintergarten für Freunde und gute Bekannte vor. Er hat mit diesem Hobby im Jahr 1955 in einem Klubhaus der FDJ begonnen. Nach der Armeezeit (Wehrpflicht) kommen Filmvorführungen in der Freilichtbühne Zwickau und diversen Kinos dazu. In den Sommern 1972–1989 ist er in seinem Urlaub regelmäßig in verschiedenen Zeltkinos der Insel Usedom als nebenberuflicher Filmvorführer tätig.
Die Hallbauers blicken auf ein erfülltes Leben, in dem sie jeden Tag gearbeitet und sinnvoll genutzt haben.
Die im Jahr 1943 geborene Plauenerin Hiltrud Hallbauer besucht zehn Jahre die Schule und schließt 1963 ein Studium als Unterstufenlehrerin ab. Sie sammelt erste berufliche Erfahrungen in einer Schule in Crossen und arbeitet ab 1965 vier Jahre beim Rat der Stadt Zwickau als Stadträtin für Jugend und Sport. Sie kehrt danach in den Schuldienst zurück. Hiltrud Hallbauer schließt 1969 ein Fernstudium als Diplom-Lehrer für Deutsch und Geografie ab. Bis 1992 unterrichtet sie an der Goethe-Schule in Zwickau. Danach ist sie stellvertretende Schulleiterin an der Schiller-Schule und wechselt 1995 an die Adam-Ries-Schule in Zwickau. 2003 geht sie in den Ruhestand und genießt das Zusammenleben mit ihrem Ehemann Horst.
Dieser kommt 1940 in Zwickau zur Welt, schließt 1958 die Oberschule mit dem Abitur ab. Er erwirbt während des praktischen Jahres im VEB Automobilwerk Sachsenring Zwickau den Schweißerpass. Während der Armeezeit erwirbt er einen Abschluss als Rundfunk- und Kinomechaniker. Danach arbeitet er als Schweißer und beginnt ein Fernstudium, welches er als Dipl.-Ing. (FH) Schweißfach-Ingenieur abschließt. Am 1.6.1964 fängt er beim VEB Minol Dresden als Monteur an und wird ab 1.7.1965 Technischer Bereichsleiter und Schweißverantwortlicher für den Bezirk Karl-Marx-Stadt. Ab 1990 erhält er bei der Minol AG Berlin einen Arbeitsvertrag als Direktor Technik. Von 1993–1998 arbeitet Horst Hallbauer für den neuen Eigentümer „ELF Oil AG“ als Projektleiter Hauptabteilung Technik im Tankstellen-Bauprogramm. In dieser Zeit überwindet er 1998 eine schwere Krebserkrankung und geht 1999 in den Vorruhestand. Er lernt in dieser Zeit eine gute Gesundheit zu schätzen.
Hiltrud und Horst Hallbauer reisen gern nach Österreich, Südtirol und Italien. Die Ehefrau würde gern Akkordeon spielen können, doch ihr Vater meinte damals: „Die braucht das nicht, die ist unmusikalisch.“ Trotz dieser ihr nun fehlenden Gabe möchte sie sich noch lange einer guten Gesundheit erfreuen können.