MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Hannelore Hamann

Mit innerer Zufriedenheit immer am Ball des Lebens bleiben

Hannelore Hamann

Hochschulstr. 2
01069 Dresden
Fon: 0351 / 4953466

Die Textilingenieurin Hannelore Hamann wächst in Dresden auf, schließt dort die Schule mit der achten Klasse ab, absolviert ab 1962 ein vierjährige Ausbildung zur „Facharbeiterin für Textilreinigung und legt zusammen mit der Facharbeiterprüfung vier Jahre später das Abitur ab. Anschließend studiert sie bis 1969 drei Jahre in Forst in der Lausitz an der dortigen Textilfachschule, die sie als Ingenieurin für Textiltechnik verlässt. Wenn Hannelore Hamann auf ihre frühen Jahre zurückblickt, erinnert sie sich vor allem an eine sehr schöne und vor allem von viel Liebe umgebenen Kindheit, die sie bei ihren Eltern erleben durfte. Sie hat vier Geschwister, so lernt sie, das Wenige, dass es dieser Zeit gibt, zu teilen und anderen Menschen zu helfen. Ihr Vater ist ein sehr belesener Mann, der ihr schon früh die Weisheiten des Lebens vermittelt. Nach dessen Tod nimmt dessen Cousin Rudi Lohse diese Rolle ein. Mit 14 Jahren lernt Hannelore Hamann ihren späteren Mann Karl-Heinz, einen Kfz-Mechaniker, kennen. „Das war eine Jugendliebe, die ewig gehalten hat“, erinnert sie sich heute. Im Jahr 1968 heiraten die beiden jungen Leute, 1973 kommt die Tochter Susan zur Welt. Diese arbeitet heute bei der Knappschaft in Dortmund. Nach dem Studium kehrt die frisch gebackene Absolventin 1969 in ihre Heimatstadt zurück, arbeitet mit viel Freude und Begeisterung im Fotogeschäft Schrebel und legt nach einiger Zeit ihre Prüfungen als Fotolaborantin ab. Dann wechselt Hannelore Hamann 1985 an die Pädagogische Hochschule, wo sie zunächst für die Vergabe der Stipendien verantwortlich ist. Später bearbeitet sie als Mitarbeiterin des Studentenwerks die Anträge auf Bafög. Seit 2011 genießt sie ihren wohlverdienten Ruhestand. Ende 1990 erkrankt der Ehemann sehr schwer. Hannelore Hamann umsorgt und pflegt ihn liebevoll und gibt ihm das zurück, was dieser ihr ein Leben lang an Zuneigung und Zuwendung gegeben hat. „Er hat mich stets auf den Händen getragen“, erzählt sie. Im Jahr 2009 ist Karl-Heinz Hamann gestorben. Seine Frau empfindet es als Glück, dass er nach 1990 nicht mehr die eigene Entlassung hat erleben müssen. Sein Sportclub, den er über Jahre geleitet und in den der Tischtennisprofi sein Herzblut investiert hat, wird nach der Wende geschlossen. Auch Hannelore Hamann hat in den früheren Jahren viel Sport getrieben, bis heute reicht die Palette vom Schwimmen bis zur Leichtathletik. Nach wie vor besucht sie gern und häufig Konzerte und begibt sich einmal im Jahr mit ihrer Tochter auf eine große Reise. Auf diese Weise haben die beiden Frauen schon das Mittelmeer und die Schönheiten Griechenlands kennen gelernt. Hannelore Hamann würde sich gern sozial mehr engagieren können und sie träumt von einer Reise nach Südamerika.
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