MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Bernhard Hagedorn

„Schau in die Vergangenheit und du weißt, was du morgen tun musst.“

Bernhard Hagedorn

Clara-Zetkin-Str. 7
06772 Gräfenhainichen OT Möhlau

Fon: 034953 / 134235

Als aktiver und auf Ergebnisse orientierter Mensch ist Bernhard Hagedorn mit diesem Lebensmotto immer gut beraten gewesen, erzählt er. Früh war dem 1950 Geborenen klar, welche berufliche Ausrichtung sein Leben einmal haben sollte. Mit Menschen wollte er zu tun haben, vielleicht Lehrer werden oder Dramaturg am Theater. Nach dem Abitur studierte er 1968 – 1972 an der Universität in Halle Pädagogik (Diplomlehrer für Mathematik und Physik) und heiratete 1972 seine Frau Gertraud (Dipl.-Lehrerin). Sohn Christian (Offsetdrucker) wurde geboren. Ihm folgten später die Kinder Axel (Physikalisch-Technischer Assistent) und Birgit (Erzieherin). Dem jungen Familienvater blieb die Trennung von der Familie nicht erspart. Zur Bereitschaftspolizei eingezogen, musste er 18 Monate seinen Grundwehrdienst leisten. Als Lehrer in seiner ehemaligen Schule Möhlau eingesetzt, gehörte er nun zum Kollegenkreis seiner früheren Lehrer. Anfangs war es nicht einfach, sich als „Küken“ Akzeptanz zu erarbeiten, erinnert er sich. Als Fach- und Klassenlehrer arbeitete er bis 1990, entschied sich dann, in die Kommunalpolitik die angestrebten Veränderungen mit zu forcieren. Auf dem 1. Kreistag im Juni 1990 als Dezernent für Bildung, Kultur und Jugendfragen gewählt (CDU-Mitglied seit 1972), konnte er dieses Amt gut mit seinem Ziel vereinbaren, weiterhin für Kinder und Jugendliche aktiv zu sein. Die ständig durchgeführten Gebietsreformen brachten viele Veränderungen im Amt mit sich, die erst einmal in der Aufgabe als Pressesprecher des Landrates Anhalt-Zerbst mündete (1995 – 1999). Im Anschluss vier Jahre im Jugendamt als Drogen-, Sucht- und Sektenbeauftragter tätig, lernte er sehr viel und fand Erfüllung in der Arbeit. Doch der Landrat brauchte den erfahrenen Mann als Stabsstellenleiter in der Wirtschaftsförderung Anhalt-Zerbst. Voll mit Ideen, bewandert in der Suche nach geeigneten Partnern, füllte ihn auch diese Arbeit aus. Doch wieder gab es eine Gebietsreform, wieder Veränderungen seines Tätigkeitsfeldes als Begleiterscheinung. Ab 2007 engagierte sich Bernhard Hagedorn fortan in der Anhalt-Bitterfelder Wirtschaftsförderung, zuständig für Ländliche Entwicklung und Tourismus. Der Weg in die Altersteilzeit fiel ihm anfangs schwer, aber rückblickend bereut er ihn nicht. Zu seinem Wesen gehört es, Vergangenem nicht nachzutrauern, sondern sich neuen Herausforderungen zu stellen. In dem von ihm gegründeten Arbeitskreis SchuleWirtschaft ist er heute Ehrenmitglied. Gartenarbeit und Kochen sind seine Hobbys. Gemeinsam mit seiner Frau Gertraud singt er im Chor des Singekreises Halle e.V. und feiert noch im Jahr 2014 das 10jährige Bestehen eines von ihm gegründeten Gesangsquartetts. Er interessiert sich für die alten Wettiner und der Geschichte Anhalts. Sein Wunsch: er möchte noch mindestens 20 gesunde Jahre, so Gott will, die Entwicklung seiner sechs Enkel begleiten dürfen.
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