MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Eva Hage

Stets um Lösungen bemüht

Eva Hage

Mitarbeiterin der Krulich Immobilien Märkische Allee 386 12689 Berlin Fon: 030 / 93666155

Eva Hage wurde 1957 geboren. Dort absolvierte sie auch bis 1973 die Polytechnische Oberschule. Während der Schulzeit sang sie nicht nur im Schulchor mit, sondern spielte auch in der Kreisklasse aktiv Volleyball. Darüber hinaus nahm sie an der Kinder- und Jugendspartakiade teil. Auch Leichtathletik gehörte zu ihrem außerschulischen Sportprogramm. „Das Laufen mache ich heute noch“, betont Eva Hage. Nach dem erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse begann sie eine Ausbildung zur Säuglings- und Kinderkrankenschwester. Eigentlich wollte Eva Hage Kinderärztin werden. Doch da sie kein Abitur machen konnte, versuchte sie über die Krankenschwesternausbildung den Weg zum Medizinstudium zu erreichen. 1976 bestand Eva Hage die entsprechenden Fachschulprüfungen. „Dann habe ich drei Jahre in diesem Beruf gearbeitet – zunächst an der Karl-Marx-Universität in Leipzig und dann im Krankenhaus Berlin-Friedrichshain. Und immer im Schichtdienst“, erzählt sie. Trotz allem wurde Eva Hage nicht zum Medizinstudium zugelassen. „Da wechselte ich dann einfach den Beruf.“ Für zweieinhalb Jahre drückte sie erneut die Schulbank, um Industriekauffrau zu werden. Ihr neues Berufsziel war Bauingenieurin. Dafür machte sie auch verschiedene Praktika. Dann wurde ihre Tochter geboren. Aus der viel zu kleinen Wohnung konnte sie schließlich 1984 in eine Neubauwohnung umziehen. „Doch da fiel ständig die Heizung aus“, erinnert sich Eva Hage. Die junge Mutter schlug Alarm bei der zuständigen Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV), ließ sich nicht mit Beschwichtigungen abspeisen und rückte den Mitarbeitern immer wieder auf die Pelle. Schließlich war der KWV-Direktor „von meiner Starköpfigkeit so begeistert, dass er mir einen Job anbot“, berichtet Eva Hage. Als stellvertretende Direktorin für Instandhaltung arbeitete sie bei der KWV bis zur Wende. Dann wurde das Unternehmen die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Hohenschönhausen. In dieser Gesellschaft wurde Eva Hage Direktorin einer Wohnungsverwaltung. Sie baute ein Kundenzentrum mit auf und blieb acht Jahre . Schließlich wechselte sie in eine private Gesellschaft, weil sie in ihrer Tätigkeit bis dahin bemerkt hatte, dass starke Frauen nicht immer nur geschätzt werden. Dort betreut sie als Mitarbeiterin die wechselnden Eigentümer der Häuser. Seit ihrer Schulzeit ist Eva Hage gesellschaftspolitisch interessiert. Zuerst in der Jugendarbeit, dann später auch beim Deutschen Roten Kreuz. Auch noch jetzt ist sie aktive Blut- und Stammzellenspenderin. Gemeinsam mit einer Gruppe im Bezirk berät sie Menschen. Eva Hages Stärke ist es, zuhören zu können. So versucht sie die in Bedrängnis geratenen Mieter zu verstehen, um ihnen helfen zu können. „Ich habe es auch geschafft, dass einige wieder Arbeit bekamen und so einen neuen Anfang fanden“, erzählt Eva Hage stolz. Und es ist spürbar: Sie möchte möglichst jedem gerecht werden. Den Ausgleich vom beruflichen Alltag findet die Wahlberlinerin beim Sport. In der Hauptstadt ist die gebürtige Torgauerin längst heimisch geworden. Sie mag Berlin, denn „hier treffe ich so viele unterschiedliche Menschen“ und vor allem, weil sie sich „mit den Menschen hier identifizieren“ könne, begründet Eva Hage. Ihre Freizeit verbringt sie gern mit Freunden und ihrer Tochter. Doch auch an Familien- und Klassentreffen nimmt sie gern teil.
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