MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Maria Haase

Das alte Dresden immer im Herzen

Drogistin i.R.
01109 Dresden

Die am 28.12.1943 in Zwickau geborene Maria Haase wuchs mit ihrer drei Jahre jüngeren Schwester und den Eltern in Aue auf. 1949 erfolgte der Umzug nach Dresden, wo sie 1950 eingeschult wurde und 1960 die Mittelschule abschloss. Den Vater – ein Jurist, der 31 Jahre älter war als ihre Mutter, verlor Maria Haase bereits mit 13 Jahren. Trotzdem erinnert sie sich an eine glückliche, Kindheit, die geprägt war von Harmonie und gemeinsamen Ausflügen in die heimatliche Umgebung. Da sich ihr Berufswunsch Kinderärztin nicht erfüllen ließ, absolvierte sie von 1960–1963 eine Ausbildung zur Drogistin und bekam im Anschuss eine Stelle in der damals größten privaten Drogerie Dresdens – der Körner Drogerie am Schillerplatz. Bis 1983 war Maria Haase diesem Geschäft verbunden und blickt auf eine sehr motivierende Arbeitsatmosphäre zurück. Mittlerweile hatte sie 1970 ihren Mann Gerd Haase geheiratet und 1973 Tochter Grit zur Welt gebracht, welche heute als Buchhalterin arbeitet. Nach der Scheidung 1979 lebte Maria Haase lange allein, fand mit ihrem jetzigen Partner Dietmar Ehlers vor über 20 Jahren aber ein neues privates Glück. Von 1983–1987 konnte sich Maria Haase ihren Traum von einem medizinisch geprägten Beruf doch noch erfüllen und arbeitete als Sprechstundenhilfe bei zwei angesehenen HNO-Ärzten in Dresden. Besonders ihre Mitwirkung in der Praxis von Dr. Knaack hat sie während dieser Zeit geprägt. 1987 zog es sie dann in ihren Beruf als Drogistin zurück. Sie wechselte in eine der wenigen privaten Genossenschaften der DDR, die „Drogisten–Einkaufs–und Liefergenossenschaft DEVAU“, wo sie bis 1992 als Verkaufsleiterin arbeitete. Von 1996–1997 machte Maria Haase eine Ausbildung zur Büroassistentin und war danach, mit Unterbrechung, 16 Monate im Sächsischen Hauptstaatsarchiv tätig (später bis zur Pensionierung 2008 noch kurze Zeiten in anderen Unternehmen). Durch ihr historisches Hintergrundwissen zum alten Dresden – auch aus der umfangreichen privaten Bibliothek – war diese Arbeit für sie Hobby zugleich. Bis heute pflegt sie dieses Steckenpferd in der Freizeit und gibt ihr Wissen gern an die beiden Enkel oder interessierte Freunde weiter. Neben ihrer Tier– und Naturverbundenheit im eigenen Garten werden vor allem weihnachtliche Traditionen gepflegt. Als geborene Erzgebirgerin mit Wurzeln in dieser Region scheint das selbstverständlich. Die für Handarbeiten interessierte Frohnatur möchte noch die Kunst des Klöppelns in ihr Repertoire aufnehmen. Wenn Maria Haase heute auf ihr Leben zurückschaut, ist sie stolz auf die vor und nach der Wende bestehenden engen Familienbande, welche vor allem vom Wiedersehen mit dem vertrauten Cousin nach 38 Jahren gekrönt waren. Für die Zukunft wünscht sie sich weiterhin private Verbundenheit, Ausflüge in ihr geliebtes Dresden, Reisen über die Grenzen der sächsischen Landeshauptstadt hinaus und eine stabile Gesundheit.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz