MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Dieter und Hannelore Göbel
Ahnenforschung als Hobby
Gottfried-Keller-Str. 7
07973 Greiz
Fon: 03661 / 41547
Dieter Göbel wurde am 21.06.1941 im sächsischen Höckendorf geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf. Sein Vater war in einem Presswerk tätig, die Mutter in der Produktion. Von 1947–1955 besuchte Dieter Göbel die Schule und arbeitete anschließend einige Zeit beim Bauern, im Sägewerk sowie im Wälzlager Fraureuth bei Werdau. Von 1959–1962 leistete Dieter Göbel seinen Wehrdienst bei der Grenzpolizei und engagierte sich danach aktiv in der Kampfgruppe. Von 1962–1964 absolvierte er eine Umschulung zum Automateneinrichter und war bis zur Wende im Wälzlager Fraureuth angestellt. „Ich habe hier bis 1974 als Einrichter im Dreischichtsystem und später im Werkzeugbau gearbeitet“ erzählt er. Nach betriebsbedingter Entlassung der Mitarbeiter bekam Dieter Göbel von 1993–1994 eine Anstellung als Bauarbeiter bei einem privaten Unternehmen, das allerdings Insolvenz anmelden musste. Von 1995–2000 war er als Montageschlosser bei der Firma Kögel in Werdau angestellt. Nach einer Vorruhestandsregelung wurde Dieter Göbel anschließend pensioniert. 1977 heiratete er seine Frau Hannelore in zweiter Ehe. Mit Veronika (*1963) und Bärbel (*1964) brachte er zwei Töchter aus erster Ehe mit in die Beziehung. Mittlerweile komplettiert auch ein Enkel die Familie. Die Freizeit ist ausgefüllt mit Gartenarbeit, angeln und dem langjährigen Hobby Ahnenforschung. Auch das Reisen bereitete immer viel Freude. Hannelore Göbel, geb. Gailus, kam am 23.12.1939 im ostpreußischen Schönwiese zur Welt und hatte sechs Geschwister. Ihre Eltern waren Landwirte. Nach der Vertreibung wurde die Familie zuerst in Sonneberg, später in Greiz sesshaft. „Dadurch bin ich erst 1948 zur Schule gekommen“, erzählt Hannelore, die schon damals die besonders enge Bindung zu ihrer bereits verstorbenen Schwester Irene schätzte. Anschließend arbeitete sie in der Weberei, danach einige Jahre als Helferin in einer Elsterberger Kindergrippe und schließlich 20 Jahre im Greizer Pflegeheim. Von 1971–1974 absolvierte Hannelore ihre Facharbeiterausbildung zur Sprechstundenschwester und war fortan zehn Jahre bei einem Allgemeinmediziner tätig. Danach war sie als Bereichsschwester bei der Deutschen Reichsbahn angestellt. Von 1986–1992 übernahm Hannelore Göbel die Betreuung behinderter Kinder auf einer Station des Greizer Pflegeheimes. Im Anschluss wurde sie Invalidenrentnerin. Mit Angela (*1959) hat Hannelore eine Tochter aus erster Ehe, ein Enkel und ein Urenkel. Auch Kater Micha ist mittlerweile ein lieb gewonnenes Familienmitglied, welches sich vor allem in Hannelore Göbels Herz geschnurrt hat. Zudem kocht und bäckt sie gern und teilt die Liebe ihres Mannes zur Natur. Als Zukunftswunsch steht die Gesundheit obenan, damit noch weitere Jahre der gemeinsamen Familienchronik hinzugefügt werden können.