MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

Gesamte Liste anzeigen

Helga und Jochen Gärtner

Mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit das Leben meistern

Helga und Jochen Gärtner

Fachverkäuferin für Lebensmittel
Berufssoldat
Wilhelm-Pieck-Str. 19

04758 Oschatz
Fon: 03435 / 926820
 

Helga und Jochen Gärtner haben sich einst während eines Urlaubs in Bad Schandau kennengelernt. Beide verbindet ein ehrlicher Charakter, sie schätzen Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit und sind glücklich, immer noch bei guter Gesundheit zu sein. Die Gärtners leben gern in Oschatz, das Stadtbild ist nach 1990 sehr schön geworden. Jochen Gärtner verbringt heute viel Zeit am Computer und geht oft bowlen. Helga Gärtner arbeitet gern im Garten. Jochen Gärtner führt die Chronik des Gartenvereins „Erich Billert“. Ihre selbst gebackenen Obst- und Streuselkuchen sind in der Familie eine feste Tradition geworden. Helga Gärtner wird 1946 geboren, die Familie muss ihre schlesische Heimat verlassen. Sie wächst mit dem Bruder und der Halbschwester auf und denkt bis heute gern an eine schöne und geborgene Kindheit zurück. „Ich musste zwar schon als Kind arbeiten, doch das hat mir überhaupt nicht geschadet“, meint sie resolut. Nach dem Abschluss der achten Klasse arbeitet Helga Gärtner in einem FDGB-Heim und holt später die Lehrausbildung zur Fachverkäuferin für Lebensmittel nach. Im Jahr 1971 wird der Sohn Steffen geboren, dieser ist heute als IT-Betreuer tätig. Ab 1980 arbeitet sie zwölf Jahre bei der HO und pflegt ab 1987 die kranke Mutter, die 1995 verstirbt. „Das war für mich einfach selbstverständlich, ich bin ein Familienmensch“, erklärt Helga Gärtner. Eher ungläubig verfolgt sie 1989 die Fernsehbilder zu den gesellschaftlichen Umbrüchen in der DDR, im Jahr 2006 kann sie mit Abzügen in Rente gehen. Jochen Gärtner wird 1945 in Radeberg geboren, noch heute zieht es ihn oft nach Dresden. Der Vater ist Dreher die Mutter Hausfrau, der Junge selbst will Elektriker werden. Nach dem Abitur entscheidet er sich unter dem Einfluss der Erziehung seines Vaters, Offizier der NVA zu werden. Nach dem Besuch der Offiziersschule in Döbeln und in Zittau wird er nach Niederlehme bei Berlin versetzt. Die erste Ehe von Jochen Gärtner wird 1968 geschieden, die gemeinsame Tochter aus der Zeit heißt Ines. Er erhält 1971 seine erste Wohnung in Senzig, erlebt 1972 die Kolonne von Leichenwagen nach dem Absturz eines Flugzeuges bei Schönefeld und kommt 1975 nach Oschatz. In den letzten drei Monaten seiner militärischen Laufbahn dient Jochen Gärtner bis zum 31. Dezember 1990 als Major bei der Bundeswehr. „Damals brach für mich eine Welt zusammen“, erzählt er. Er „wickelt die NVA mit ab“ und hat anschließend das Glück beim Fernmeldezeugamt der Deutschen Post eine Anstellung zu finden. Es wird die schönste Zeit in seinem Berufsleben, er lernt eine Menge Neues für den Beruf, aber auch für das Leben. Seit 2005 ist Jochen Gärtner Rentner und genießt das Leben an der Seite seiner Frau Helga.
Gesamte Liste anzeigen

  • Der Verlag
  • Gesichter der Regionen
  • VWM-Info
  • Menschen und ihre Gesichter
  • Suche
  • Ihre Empfehlung
  • Unser Anliegen
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz