MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Günter Graf

Zufriedenheit als Lebensbasis

Günter Graf

Falkensteiner Str. 42
08529 Plauen
Fon: 03741 / 470744

Günter Graf wurde am 12.03.1948 in seinem Elternhaus in Plauen / Vogtland geboren, wo er als Einzelkind aufwuchs und bis heute beheimatet ist. Der Vater war als Kraftfahrer viel unterwegs und die Mutter arbeitete als Verkäuferin in einer benachbarten Fleischerei. Auch seine Großeltern lebten mit im Familienhaus und halfen, wo sie konnten. „Von Opa Arno und Oma Elsa habe ich als Kind viel gelernt“ erinnert sich Günter Graf, der damals schon die Liebe zur Natur entdeckte und - wie wohl fast jeder kleine Junge - am liebsten Fußball spielte. „Als ich 16 Jahre alt war, verstarb meine Mutter an einer Krebserkrankung“, berichtet er über diesen frühen und prägenden Verlust. Von 1956–1966 besuchte Günter die Schule und absolvierte im Anschluss eine zweijährige Lehre zum Dreher im VEB Plamag Plauen, wo hauptsächlich Druckmaschinen gefertigt wurden. Von 1968–1969 leistete er seinen Wehrdienst in Halle / Saale. Nach der Rückkehr arbeitete Günter Graf als Fräser und Kontrolleur der Abteilung Verzahnung erneut in seinem Lehrbetrieb, dem er beruflich über 44 Jahre die Treue hielt. „Ich war die meiste Zeit im Dreischichtsystem tätig“, berichtet er. Auch in der Freiwilligen Betriebsfeuerwehr hat sich Günter Graf während dieser Zeit ehrenamtlich engagiert. 2008 wurde er pensioniert. Obwohl er nie verheiratet war und auch keine Kinder hat, ist Günter Graf ein geselliger, offener, hilfsbereiter und großzügiger Mensch, der ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn, ehemaligen Kollegen sowie langjährigen Stammtischfreunden hat. „Wir treffen uns jeden Freitag und tauschen uns aus. Diese lieb gewonnene Tradition möchte ich wirklich nicht missen“, sagt er. Bis 2009 pflegte Günter Graf seine Stiefmutter Enni, weil er sie nicht ins Heim geben wollte. „Ich hätte mir keine bessere zweite Mutter wünschen können und war zu dieser Zeit ja ohnehin schon zu Hause“, erzählt er. Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört der Angelsport. „Am liebsten fahren wir nach Schönbrunn an einen Forellenteich“, schmunzelt Günter, der früher auch Mitglied im Anglerverband war. Viele Stunden verbringt Günter Graf zudem in seinem schönen Garten direkt am Haus und einmal im Jahr unternimmt er mit seinen Stammtischkollegen eine viertägige Reise in die Berge. „Meistens fahren wir über Himmelfahrt“, berichtet er. Für die Zukunft hat Günter Graf keine großen Wünsche. „Ich bin ein sehr zufriedener Mensch und möchte vor allem gesund bleiben. Alles andere passiert dann schon von allein“, glaubt er. Seine Tage sind ausgefüllt mit Arbeiten am Eigenheim, freundschaftlichen Begegnungen und schönen Stunden in der Natur. Günter Graf blickt zurück auf ein arbeitsreiches, erfülltes Leben und ist dankbar, dass ihm vieles gelungen ist, was er sich vorgenommen hatte und was ihm wichtig war.
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