MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Elfriede Grams

„Nordlicht“ lebt gern im Vogtland

Elfriede Grams

Buchwalder Str. 8
08491 Limbach (Vogtland)
Fon: 03765 / 34860

Durch die Heimat ihres Mannes kam sie ins Vogtland. Elfriede Grams aus Limbach fühlt sich längst „eingebürgert“, wie sie schmunzelnd betont. Sie stammt aus dem Norden, wurde 1938 in Dennin im Kreis Anklam, dem Tor zur Ostsee-Insel Usedom, geboren. Sie war die Jüngste von drei Kindern, deren Eltern Leo und Marie Schweda in der Landwirtschaft tätig waren. Von 1957-2017 war die gelernte Krankenschwester mit Joachim Grams (Dachdecker, Verkehrspolizist, 2017 gestorben) verheiratet. Das Paar , das zwei Söhne bekam (Frank, geboren 1957, gestorben 2005; Bernd, geboren 1970, Physiotherapeut) und einen Enkel hat, konnte das Fest der diamantenen Hochzeit noch gemeinsam erleben. Darüber ist Elfriede Grams glücklich und sie ist stolz auf 60 gute gemeinsame Ehejahre mit ihrem Joachim. Sie denkt oft an schöne Urlaubsreisen zurück, die sie und ihren Mann unter anderem in die Schweiz, in die Türkei und auch nach Rom führten. Nach dem Abschluss der 10. Klasse in Anklam erlernte Elfriede den Beruf der Krankenschwester in Berlin und absolvierte an der Charité ein Praktikum. Nachdem sie ins Vogtland gezogen und ihrem Mann dorthin gefolgt war, arbeitete sie ein halbes Jahr in Schichten im Reichenbacher Krankenhaus. Doch die junge Frau hatte an den Schichten gesundheitlich schwer zu tragen. Das war auf die Dauer nichts für sie. 1960 begann sie deshalb als Betriebsschwester im VEB Vogtlandstoffe im Werk Netzschkau. 1965 wurde sie leitende Betriebsschwester in Reichenbach, danach war sie beim Kreisarzt Dr. Seidel (Rat des Kreises) beschäftigt. 1971 begann sie als Gemeindeschwester in Limbach zu arbeiten, danach in der Arztpraxis von Frau Dr. Müller, wo Elfriede Grams bis zur Rente blieb. Mit über 60 Jahren schied sie aus dem Berufsleben aus. Viel Arbeit gehörte zum Alltag der Ehefrau, Mutter und nun Oma. Früher engagierte sie sich im Binden- und Sehbehindertenverein Vogtland e.V. mit Sitz in Reichenbach. Sie war sogar zu DDR-Zeiten und auch nach der Wende die Vorsitzende im Ehrenamt, ist aber heute nur noch Mitglied. Auch im Chor hat Elfriede Grams gern gesungen, viel gestrickt und Gartenarbeit in ihrer Freizeit gemacht. Heute wünscht sich die Frau, die Knie- und Hüftgelenksoperationen überstanden hat, mehr Gesundheit. Unterstützung fand sie stets bei ihren Eltern und danach in ihrer eigenen Familie. Sie will noch viele Jahre einigermaßen gesund bleiben und mit ihren Lieben Traditionen pflegen, zum Beispiel Weihnachten in Familie. Das ist für Elfriede Grams das größte Glück. Sie ist stolz auf ihre Familie und das Geschaffene.
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