MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Philipp Baroke
Ein Mann, der sich etwas zutraute
Industriemechaniker
Inhaber eines CNC-Feinmechanikbetriebes
Wiener Str. 10
01069 Dresden
Fon: 0351 / 32335952
Internet: www.cnc-fraesen-baroke.de
E-Mail: info@cnc-fraesen-baroke.de
Philipp Baroke wurde 1976 im sächsischen Dohna, unweit von Dresden, geboren. Seit seiner Kindheit interessierte er sich für Technik. Dass er später eine naturwissenschaftlich-technische Schule besuchte, ist nicht verwunderlich. 1992 hatte er den Abschluss der Realschule in der Tasche. Bei SIEMENS in Dresden ging Philipp Baroke in die Lehre und lernte Industriemechaniker im Transformatorenbau. Nach dem zehnmonatigen Dienst bei der Bundeswehr in Dessau kehrte er zurück zu seinem renommierten Betrieb und qualifizierte sich ab 1999 zum Industriemeister in der Metallbranche. Dann tat er etwas, was sich hier keiner vorher getraut hatte: „Ich kündigte beim Weltunternehmen SIEMENS und stieg im Februar 2004 in den kleinen Betrieb meines (Fast-) Schwiegervaters ein. Er wollte die Firma ausbauen und erweitern. Dafür hatte er sich extra neue CNC-Maschinen zum Zerspanen, Drehen und Fräsen gekauft. Die Firmennachfolge sicherte er vorausschauend, indem er mich systematisch für die Übernahme dieser Aufgabe vorbereitete. Im Sommer 2011 war es dann soweit: Ich durfte als selbstständiger Unternehmer den Betrieb leiten. Mein kleines, zuverlässiges Team dreht und fräst Präzisionsteile aus Metall und Kunststoff als Einzel-, Sonder- und Serienfertigungen. Die Auftragslage ist sehr gut. Mit modernster CNC-Technik arbeiten wir für namhafte Hersteller von Sondermaschinen für Prozessautomatisierungen, von Prüf- und Messsystemen, von Verpackungsmitteln und Leichtbauelementen für Luft- und Straßenfahrzeuge“, berichtet Philipp Baroke, der Flexibilität und effiziente Gespräche mit Kunden mag.
Den Kopf nie hängen lassen, auch wenn die Situation aussichtslos scheint, ist seine große Stärke; Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein schätzt er an anderen Menschen; Ungerechtigkeiten ärgern ihn. Arbeit ist für Philipp Baroke Berufung und Hobby zugleich. Der Lebensgefährte von Peggy und Vater von Charlotte mag eine gute Mixtur, bestehend aus Reisen nach nah und fern und aus Kultur. Außerdem liebt er es, auf einem Quad, das ein vierrädriges Motorrad ist, durch die Gegend zu düsen. Um besser abzuschalten, schaltet er das Fernsehgerät ein. Ein Wunsch wäre mehr Sprachen sprechen zu können. Das sei für die Konversation wichtig, meint er. Sicherlich denkt Philipp Baroke dabei wieder an seine Firma, die er noch weiter ausbauen will. Und wer weiß, mit wem er dann Gespräche führt.