MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Wolfgnag Barde

Ein Traum erfüllte sich

Wolfgnag Barde

Diplom-Ingenieur für Baustofftechnologie / Oberingenieur Klopstockstraße 19 12623 Berlin Fon: 030 / 5672849

Ingenieur in der Baustoffbranche zu werden, war Wolfgang Bardes größter Traum. Und er wurde wahr! Nach dem Abitur mit Berufsausbildung studierte der Brandenburger, 1936 in Rüdersdorf geboren, im thüringischen Weimar und Apolda Baustofftechnologie. Danach wurde der Absolvent in das Zementwerk Karsdorf vermittelt, das im damaligen Bezirk Halle gebaut wurde. Der Betrieb sollte der größte dieser Art in der DDR werden. Schon damals bescheinigte man Wolfgang Barde hohe Arbeitsleistungen und die Fähigkeit, Mitarbeiter für die Lösung von schwierigen Aufgaben zu motivieren. Nach sechsjähriger Berufspraxis als Betriebsingenieur und Leiter der Investitionsabteilung fing er 1962 im Ministerium für Bauwesen der DDR an, wurde Hauptmechaniker, Fachgebiets-, Sektoren- und stellvertretender Abteilungsleiter, Mitglied der Kommissionen Maschinenbau und Bauwesen sowie der Arbeitsgemeinschaft Baumaterialien im RGW, wurde Oberingenieur. „1990 übernahm mich das Bundesbauministerium. Danach absolvierte ich einen Lehrgang für Grundfragen des rechtsstaatlichen Verwaltungshandelns. In einer Arbeitsgruppe erfasste ich dann Liegenschaften, die für den Bundestag und die Bundesregierung in Frage kamen, beurteilte die Bausubstanz und die technische Ausstattung von Gebäuden. Auch hier war man mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Irgendwann fühlte ich mich nicht mehr ausgelastet, sah mich deshalb nach einer anderen Beschäftigung um. Ein Jahr später arbeitete ich in der Bundesvermögensabteilung der Oberfinanzdirektion Berlin, prüfte Kostenschätzungen und Unterlagen für Bauvorhaben nach wirtschaftlichen und fachlichen Kriterien“, erzählt Wolfgang Barde. Mit seiner schnellen Auffassungsgabe erfasste er komplizierte Sachverhalte, zog klare Schlussfolgerungen, entwickelte Problemlösungen. 1999 ging er in den wohlverdienten Ruhestand. Pflichtbewusstsein, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen zählen zu seinen Stärken; Zuverlässigkeit und soziales Engagement schätzt er an anderen; Unzuverlässigkeit ärgert ihn. Jeden Tag hat er fest verplant: So stehen Lesen, vor allem Biografien, Besuche in der Philharmonie, Rad fahren, Bergwandern in Südtirol auf dem Programm. Dreißig Jahre spielte Wolfgang Barde Fußball. Mit Ehefrau Jutta lebt er mitten im Grünen am östlichen Stadtrand von Berlin. Harmonie in der Familie bedeutet für den Vater von Petra sowie Großvater zweier Enkel Glück. Dass seine Frau bald wieder gesund wird, ist der größte Wunsch des ruhigen und selbstbewussten Mannes.
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