MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Silvia und Frank Geck

Seit der Schulzeit

Silvia und Frank Geck

Unterstufenlehrerin
Flugzeugtechniker im Transportfliegergeschwader TG 44
06667 Weißenfels

Als Silvia Heyner 1953 in Wählitz (bei Hohenmölsen) geboren, wuchs sie weitgehend bei den Großeltern in Tagewerben auf, wo sie die ersten Schuljahre erlebte. Ab der 5. Klasse war die Polytechnische Oberschule (POS) in Reichardtswerben angesagt, wo sie dem Klassenkameraden Frank Geck begegnen sollte. Selbst zu unterrichten kristallisierte sich früh als Wunsch, der Besuch des Instituts für Lehrerbildung in Weißenfels (1970–1974) bereitete sie darauf vor. Vom selben Jahrgang, kam Frank Geck in Reichardtswerben zur Welt, auch er schloss 1970 die POS mit der 10. Klasse ab, lernte Instandhaltungsmechaniker im VEB Schuhmaschinenbau Weißenfels. Für zehn Jahre verpflichtete sich der junge Mann für den Dienst in der Armee, fünfzehn Jahre sollten daraus werden. Im damaligen Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg / Brandenburg) stationiert, wurde die Wartung der Flugzeuge des Transportfliegergeschwaders TG 44 (Regierungsstaffel) seine ständige Aufgabe, die Größen der Partei-, Staats- und Armeeführung genossen die Privilegien dieser besonders präparierten Maschinen der Typen IL-18, TU-124 und TU-134. 1987 wurde er als Stabsfähnrich verabschiedet. Die Heirat 1972 ermöglichte ihr den Antritt im Schuldienst an einer Einrichtung in der Nähe seines Standortes. Sie unterrichtete an der Schule in Seelow die Unterstufe in Deutsch, Mathematik, gab Kunsterziehung und betreute den Schulgarten. Mit dem Umzug nach Marxwalde wechselte sie an die dortige Schule, wo vor allem Kinder von Armeeangehörigen erste Bildung erfuhren. Für den Zeichenunterricht war sie auch in höheren Klassenstufen gefragt. Zudem leitete sie eine Theater-AG, während er sich für eine Handball-AG engagierte, die sogar zum Kreismeister ihrer Altersstufe avancierte. Als das Paar mit den inzwischen geborenen Kindern 1987 ins Zivilleben und nach Weißenfels zurückkehrte, begann sie an der Südstadt-Schule Weißenfels, die im Jahr 2003 in die Grundschule Langendorf eingegliedert wurde. Die Freude am Unterrichten, der Kontakt mit den Schülern und deren Eltern prägt bis heute ihr Leben. Frank Geck ist nach kürzeren Berufsstationen bei der Polizei, als Zivilangestellter im Weißenfelser Armeestützpunkt und in einer Autolackiererei seit etlichen Jahren für die Weiku Fenster und Türen GmbH zugange, lebt hier sein handwerkliches Geschick. Zu Tochter Claudia und den Zwillingen Carina und Michael haben sich inzwischen drei Enkel gesellt.
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