MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Sabine Gasch

Immer scheine die Sonne

Sabine Gasch

mit Matthias Barth und Daniel Stapel
DRK Kreisverband Muldental e. V.
Kinderland Sonnenschein
Eduard-Schulze-Str. 5
04808 Wurzen
Fon: 03425 / 813357

„Langeweile war gestern“ – so präsentiert sich die Einrichtung heute, doch auch in den Jahren seit der Eröffnung 1982 waren selbstverständlich die Erzieherinnen stets bemüht, den Schützlingen interessante Momente, Stunden zu ermöglichen. In einem Neubau am Stadtrand von Wurzen bewältigte die damalige erste Wurzener Kinderkombination (Krippe und Kindergarten) den Ansturm von ca. dreihundert Mädchen und Jungen vom 1.- bis 6. Lebensjahr. Als sich die politischen Verhältnisse 1990 änderten, kamen geburtenschwache Jahrgänge, so dass die Kapazität auf ca. 150 Kinder reduziert werden musste. In jener Zeit wurde eine Hälfte des Gebäudes als Grundschule (Diesterwegschule) mit angeschlossenem Hort genutzt. Seit 1994 ist für den Nachwuchs nicht nur Sonnenschein im Herzen angesagt, denn die Kindertagesstätte mit den hellen freundlichen Räumen (2010 rekonstruiert) und großzügigen Außenanlagen führt ihn ab diesem Jahr im Namen. Die bis dahin kommunale Einrichtung wurde bei der Übernahme durch einen freien Träger 1996 vom Kreisverband Muldental des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) integriert. 1997 kamen eigene Hortplätze für die Nachmittagsbetreuung der Schüler der 1.- 4. Klasse dazu. Im selben Jahr wurde Sabine Gasch als Leiterin eingesetzt, schon seit 1994 war sie an der Einrichtung tätig, hatte sich durch Weiterbildung für diese Position qualifizieren können. Die Mutter zweier eigener Kinder war von da an in die Entwicklung der Einrichtung eingebunden, die aufgrund des Anstieges bei den Geburtenzahlen wieder erhöhte Nachfrage nach freien Plätzen zu verzeichnen hatte. Bis heute entwickelte sich die Kapazität auf gegenwärtig 370 Kinder (53 Krippen-, 127 Kindergarten-, 190 Hortplätze). Die hohe Zahl an Hortplätzen ist der Übernahme einer städtischen Einrichtung und den Schülern aus umliegenden Gemeinden geschuldet, die wegen des Spezialprofils die Diesterwegschule (heute im eigenen Gebäude) besuchen. Um die entsprechenden Kräfte einsetzen zu können, bildete die Einrichtung in den letzten Jahren selbst Erzieherinnen aus. Der gute Kontakt zum Elternrat und zum 2007 gegründeten Förderverein ist Frau Gasch und ihren freundlichen Mitarbeiterinnen stets angelegen. Zuvörderst aber stehen die Schützlinge in ihrem Focus. Deren Wohl und Gedeihen ist das wichtigste Ziel.
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