MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Friedhelm Fuhr

Ein Leben für den Sport

Friedhelm Fuhr
Sportlehrer

Weltmeister im Bankdrücken 08236 Ellefeld

Willensstärke, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit zeichnen ihn aus, den studierten Sportlehrer und erfolgreichen Kraftsportler. Friedhelm Fuhr wird 1950 in Brunn, einem Ortsteil von Auerbach geboren. Er wächst in Auerbach auf, wo seine Eltern als Lehrer arbeiten. Nach dem Abitur mit Facharbeiterausbildung als Maschinenbauer geht er drei Jahre zur Armee und studiert dann an der Pädagogischen Hochschule in Zwickau Sport und Deutsch. Mit dem Lehrerdiplom kommt er an die kommunale Berufsschule in Falkenstein und gibt dort Sportunterricht. Als die Schule nach der Wende „abgwickelt“ wird, ist er zunächst in Rodewisch an einer Berufsschule für technische Berufe tätig. Später ist er in dem neu erbauten Berufsschulzentrum in Oelsnitz /Vogtland als Sportlehrer beschäftigt, dann in Reichenbach, wo er die letzten Jahre mehr Deutsch als Sport unterrichtet. Von jeher spielt Sport in seinem Leben eine große Rolle. Als Kind spielt er Fußball. Später entdeckt er für sich den Kraftsport. Nach zwei Jahren Training im Gewichtheben in Wernesgrün ist für ihn klar: Er will den Kraftsport, der allerdings in DDR-Zeiten nicht gefördert wird, auch weiterhin betreiben und wird Lehrwart in dieser Disziplin.. Seit er für sich und seine Familie ein Haus gekauft hat (Wohnungen sind damals knapp), ist er mit dem Umbau beschäftigt. Da bleibt keine Zeit für den Sport. Auch nach der Wende gehen die Bauarbeiten weiter… Seit 2000 widmet sich Friedhelm Fuhr wieder intensiv dem Kraftsport, nimmt bald an Wettkämpfen teil, speziell im Bankdrücken. Viermal wird er Deutscher Meister, auch bei internationalen Wettkämpfen ist er dabei, wird zweimal Europameister, zweimal Vizeweltmeister und hat auch sonst gute Platzierungen. Derzeit ist er aktueller Weltmeister. Er trainiert dreimal pro Woche, zweimal zu Hause, einmal im Verein „AC 1897 Werdau“. „Die Qualität des Trainings ist wichtiger als die Quantität“, weiß er. Über 40 Jahre verheiratet, Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern, Großvater von drei Enkeln, ist er stolz auf die Familie und auf das, „was wir uns gemeinsam geschaffen haben.“ Sie gibt ihm Halt, motiviert ihn, der, wenn er weiß, „es ist jemand für mich da“, alles macht. „Wenn es den „Leuten, die ich mag, gut geht“, ist der 61-Jährige glücklich. Er liebt seine vogtländische Heimat und wünscht sich eine „ehrliche Politik und Frieden.“
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