MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Gernot Friedrich
Hochwertigste Lektüre, die Fernweh garantiert
Pfarrer i. R.
Weltreisender
Schillerstr. 2
07545 Gera
Pfarrer Gernot Friedrich erweiterte seinen Horizont auf schönste Weise – er lustwandelte durch die Welt, machte jungfräuliche, tief berührende Erfahrungen und trank Tee, vielleicht auch so manch Schnäpschen, mit Oberhäuptern und Prominenten vom anderen Ende der Welt.
Unter dem Arbeitstitel „In der Gemeinde weltweit zu Hause“ schrieb er viele Erlebnisse auf und sein Buch, welches das Prädikat „äußerst lesenswert“ verdient, wird zu Weihnachten 2014 unter so manch Christbaum liegen.
Gernot Friedrich verströmt schon sein Leben lang Menschlichkeit, was auf Reisen nicht anders ist. Als Abenteurer zieht er mit nur einer Tasche durch die Lande. Lediglich das Zielland steht fest und von der jeweiligen Hauptstadt aus schwärmt er hinaus durch Dschungel, Berge und Wüsten. Seinem Buch vorweggenommen wird nichts, aber kleine Appetithäppchen wecken den Hunger auf mehr.
Neun Monate ist er für seinen Seniorenkreis da, hat außerdem jeden Sonntag zu predigen, hält deutschlandweit 50–60 Diavorträge, organisiert 20–30 Konzerte und andere Veranstaltungen in der Gemeinde, in Schulen, dem Krankenhaus, anderen Einrichtungen und in den Medien. Doch Juni, Juli und August sind der Liaison mit fernen Kontinenten vorbehalten. Wo Gernot Friedrich auch hinkommt, besucht er den Kirchenchor, nimmt Kontakt mit den Leuten auf und lässt sich nicht lange bitten, mit ihnen zu singen und zu musizieren, was u. a. auf Chinesisch nicht gerade einfach erscheint. Doch er weiß: „Musik ist eine Weltsprache und die stabilste Brücke der Verständigung.“
U. a. besuchte der Weltreisende den Bischoff von Tansania und tanzte mit Massais. Ein Balibesuch war von „Trekking in the forest“ begleitet. Mit dem Buschmesser bahnte er sich einen Weg durch dichte Lianen. In Papua Neuguinea lebte er in einem Kirchendorf, was hochgradig gesichert war und nach draußen durfte er nur mit Eskorte.
Natürlich besuchte er in Indien Mutter Teresa, befuhr den Jakobspilgerweg mit dem Fahrrad und war auf Sumatra hingerissen von Ritualen, denn Hochzeiten verlaufen ernst, doch Beerdigungen sind begleitet von Fröhlichkeit.
Nach Krankheit seines Führers musste er sich in Äthiopien mutterseelenallein durchschlagen. Die Suche nach Tranquebar / Indien, wo Bartholomäus Ziegenbalg die Bibel übersetzte, schien nicht von Erfolg gekrönt zu werden. Doch Gernot Friedrich hatte Zeit und – wurde fündig.
Nach Samoa, der Schatzinsel in der Südsee, führte ihn mit Überschreitung der Datumsgrenze die längste Reise. In Kamerun durfte er ein Treffen von 400 gelb gekleideten Frauen bewundern und als sie anfingen „Halleluja“ zu singen, war Gänsehaut vorprogrammiert.
Auf der kleinen, stillen, australischen Weihnachtsinsel lief er für die Einheimischen unvorstellbare acht km, was ihm letztendlich den bewundernden Beinamen „Walking man“ einbrachte.
Und was detailliert in bislang 90 Ländern des Globus wirklich alles passierte und sich über drei Jahre zum spannenden Buch modellierte, ist bei Pfarrer Gernot Friedrich nachzulesen – hochwertigste Lektüre, die Fernweh garantiert.