MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Günter und Karin Bachmann
Die anfallende Arbeit sofort und erfolgreich anpacken
Elektroinstallateur und Monteur
Facharbeiterin für Betriebs- und Verkehrsdienst, Verkäuferin
Wiesenthal 26
04703 Leisnig
Karin und Günter Bachmann sind seit dem 21. Dezember 1974 verheiratet. Zur Familie gehören die 1975 geborene Tochter Antje, eine gelernte Köchin, die heute als Hotelfachfrau im Büro einer Kurklinik arbeitet und die vier Jahre später geborene Schwester Sandy, die als Empfangssekretärin tätig ist. Dazu kommen noch mehrere Enkel. Die Bachmanns sind sehr stolz auf ihre Familie und sehr glücklich, wenn sie alle um ihren Tisch versammelt sind.
Günter Bachmann wird 1955 geboren und erinnert sich an eine sehr schöne Kindheit, wo er in der Mulde das Schwimmen erlernt. Schon früh träumt der leidenschaftliche Bastler davon, einmal Elektriker zu werden und beginnt nach dem Abschluss der zehnten Klasse eine Lehre in Hartha, wo er unter mehreren Bewerbern ausgewählt wird. Nach dem Abschluss der Lehre arbeitet er in einer PGH, für die er die Elektrik in Wohn- und Industriebauten installiert oder in luftiger Höhe Freileitungen wartet. Günter Bachmann erinnert sich bis heute an ein sehr gutes Betriebsklima, doch nach 1990 brechen die Aufträge weg, die Geschäftsführer wechseln sehr häufig, der Leumund der PGH wird immer schlechter. Zwei Jahre später scheidet Günter Bachmann aus, arbeitet in verschiedenen Betrieben und findet 1998 durch die Vermittlung eines Bekannten Arbeit in Bünde in Nordrhein-Westfalen. Ab 2006 ist er vier Jahre Betriebselektriker in einem Betrieb zur Herstellung von Obstsäften. Im Jahr 2010 streikt der Körper, nach einem Infarkt wacht Günter Bachmann erst im Krankenhaus wieder auf. Ein Jahr später muss er sich einer Wirbelsäulenoperation unterziehen. Nach drei Jahren findet er durch Vermittlung wieder Arbeit im Lager der Kälteklima Sachsen GembH. Günter Bachmann hat auf sehr vielen Baustellen seine Spuren hinterlassen, sein Gesellenstück, ein Haus, in dem er die Elektrik installiert hat, steht noch heute.
Karin Bachmann hat es die schicke Uniform der Bahn angetan, sie absolviert nach der zehnten Klasse ab 1972 hier eine Lehre, allerdings muss sie den Beruf wegen der Kinder bald wieder aufgeben. Später nimmt sie eine Tätigkeit beim Konsum auf, arbeitet als Verkäuferin in einem Stoffladen, später in einem Schuhgeschäft. 1992 schließt der Konsum seine Geschäfte. Karin Bachmann wird arbeitslos, schlägt sich mit ABM-Stellen und seit 2008 als Aushilfe in einer Fleischerei durch
Karin und Günter Bachmann sind ehrliche Menschen, die dies auch an anderen Menschen schätzen. Der Mann denkt gern an seine Oma, eine fleißige und bescheidene Frau zurück, die ihn nachhaltig geprägt hat. Sie bewirtschaften ihr Haus und Grundstück, welches seit 1891 im Familienbesitz ist, schon in der 4. Generation. Ihre Hasen und Enten sowie der Hund halten sie stets in Bewegung, außerdem engagieren sie sich beide seit dem Ende der siebziger Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sie würden gern noch einmal einen richtigen großen und tollen Urlaub miteinander verbringen.